Als die Karthaus ein Kloster war
Das ist das Foto der Woche

Dülmen. Wie es vor rund 300 Jahren auf der Karthaus aussah? Das können Besucher der Kirche St. Jakobus ab sofort erfahren. Denn hier hängt seit dieser Woche ein ganz besonderes Bild.

Sonntag, 11.04.2021, 10:07 Uhr aktualisiert: 11.04.2021, 10:10 Uhr
Als die Karthaus ein Kloster war: Das ist das Foto der Woche
So ungefähr hat das Kloster Marienburg in Weddern im 18. Jahrhundert ausgesehen, zeigt das Aquarell von Carl Determeyer. Foto: Kerstan

Dass die Karthaus ein hübsches Fleckchen Erde ist, das sich als Ziel einer Radtour lohnt - das dürfte sich in Dülmen mittlerweile rumgesprochen haben. Aber das hier einmal ein großes Kloster stand, weiß längst nicht jeder.

Wie das frühere Kloster Marienburg im 18. Jahrhundert ausgesehen hat, zeigt ab sofort ein Bild im Eingang von St. Jakobus. Dabei handelt es sich um ein auf eine Platte gezogenes Aquarell aus den 60er-Jahren, das der Maler Carl Determeyer nach einem Kupferstich von 1739 fertigte.

Nur noch wenig ist vom Kloster übrig geblieben

Wer genau hinguckt, der erkennt auch, was vom Kloster heute noch übrig geblieben ist. Nämlich nicht mehr viel. Neben der Klosterkirche, jetzt allerdings ohne Seitenschiffe, sind das eigentlich nur noch einer der drei Torbögen sowie ein Wirtschaftsgebäude (auf dem Bild unten links), in dem heute die Kleintierklinik untergebracht ist.

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