Marktplatz wird zur Großbaustelle
Mit Schotterbergen fängt es an

Dülmen. Der Marktplatz wird zur Großbaustelle: Hier startet aktuell die Vorbereitung für die Umgestaltung. Dafür müssen zunächst große Mengen Schotter angeliefert werden. Außerdem sind die Archäologen um Dr. Gerard Jentgens zurückgekehrt.

Donnerstag, 08.04.2021, 20:30 Uhr
Marktplatz wird zur Großbaustelle: Mit Schotterbergen fängt es an
Die ersten Schotterberge türmen sich bereits auf dem Marktplatz auf. Rechts daneben sind Archäologen mit ihren Untersuchungen gestartet. Foto: Stadt Dülmen

Es ist es unschwer zu erkennen: Es geht wieder los auf dem Marktplatz. Lkw liefern große Mengen Schotter an, Teile sind bereits gesperrt, eine erste Grube ausgehoben. Anders gesagt: Dülmens gute Stube wird erneut zur Großbaustelle - und zwar diesmal endgültig. Vor dem Start des Dülmener Winters, so der Plan, soll die gesamte Umgestaltung abgeschlossen sein.

Vorbereitungen für Baustart

Aktuell laufen die Vorbereitungen für den eigentlichen Baustart, berichtet Stadtsprecher André Siemes. Der Schotter, die die Lkw derzeit herankarren, werde dabei sowohl auf dem Marktplatz als auch am Bült zwischengelagert. „Dieser Schotter dient später als Unterbau des neuen Marktplatzes“, so der Sprecher. „Aktuell gibt es jedoch Lieferengpässe, sodass zunächst vor dem eigentlichen Baubeginn eine entsprechende Menge an Schottertragschicht auf dem Marktplatz zwischengelagert wird.“

Sobald ausreichend Material vor Ort ist, könnten die eigentlichen Arbeiten starten. Laut Siemes wird es voraussichtlich in der Woche ab dem 19. April so weit sein. „Dieser Startzeitpunkt ist aber nicht nur abhängig von den Schotterlieferungen, sondern auch von der Witterung“, ergänzt der Sprecher.

Wie es dann weitergeht? Zunächst einmal müssen große Teile des Platzes aufgenommen werden, sprich ein Bagger hebt hier eine Baugrube aus. „Um möglichst genau und präzise zu arbeiten, erfolgen diese Arbeiten mit Hilfe von GPS-Daten“, berichtet André Siemes. „Zum Schutz der Fläche wird zunächst die Frost- und Schottertragschicht eingebaut, dann schließen sich die unterirdischen Arbeiten an.“ So werden die Arbeiter etwa neue Strom- und Wasserleitungen verlegen. Auch der Wassertank für das geplante Nebelfeld wird eingebaut. Ist der Untergrund fertig, startet die Herstellung der neuen Oberfläche.

Weitere Informationen zum Marktplatz in der DZ-Freitagsausgabe.

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