Mehr Geld für die Freiwilligen
Stadt investiert in ihre Feuerwehr

Dülmen. Die Stadt möchte zur Stärkung der Feuerwehr in neue Gerätehäuser, Ausstattung und Ausbildung investieren. Auch über eine Anpassung der Wachstärke der hauptamtlichen Wehrleute wird nachgedacht. Der Hauptausschuss diskutiert am Dienstag über dieses Thema.

Montag, 01.03.2021, 20:00 Uhr
Mehr Geld für die Freiwilligen: Stadt investiert in ihre Feuerwehr
Bei Großbränden wie diesem Feuer auf einem Hof in Welte im Oktober 2020 sollen die ersten Einsatzkräfte nach nur acht Minuten vor Ort sein. Foto: Feuerwehr

Brandschutzziele mehrheitlich erreicht

Die Anforderungen an die Wehrleute bei ihren Einsätzen sind enorm: Nach zehn Minuten soll die erste Einheit mit mindestens vier Atemschutzgeräteträgern bei einem Feuer vor Ort sein, fünf Minuten später sollen Einsatzleiter und eine weitere Staffel hinzukommen.

Bei Großbränden liegt das Ziel bis zum Eintreffen der ersten Gruppe sogar bei nur acht Minuten. Immerhin in mehr als 90 Prozent aller Fälle, heißt es in einem Verwaltungsbericht, werden diese Brandschutzziele in Dülmen erreicht.

Sicherheitsberatung legt neues Konzept vor

Damit das auch in Zukunft klappt, hat die Lülf Sicherheitsberatung im Auftrag der Stadt ein neues Konzept vorgelegt, das im Hauptausschuss vorgestellt wird. Die Analyse zeigt: Von 2012 bis 2019 hat die Zahl der Einsätze kontinuierlich zugenommen. So waren 2018 und 2019 575 und 519 Einsätze zu absolvieren.

Aufwandsentschädigungen sollen aufgestockt werden

Die Stadt Dülmen will die monatlichen Aufwandsentschädigungen für die freiwilligen Feuerwehrleute aufstocken. Sie orientiert sich damit prozentual an den Aufwandsentschädigungen für Bezirks- und Kreisbrandmeister. Durch diese geplante Erhöhung würde die Verwaltung jährlich 5232 Euro mehr für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr aufwenden.

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