So startet am Montag der Präsenzunterricht
Jeden zweiten Tag zur Schule

Dülmen. Am Montag startet der Präsenzunterricht wieder an den Schulen - zumindest für die Grundschüler und die Abschlussjahrgänge. Nach welchen Regeln der Grundschul-Unterricht in Dülmen laufen wird, lesen Sie hier.

Freitag, 19.02.2021, 19:00 Uhr
So startet am Montag der Präsenzunterricht: Jeden zweiten Tag zur Schule
Erlaubt sind zwar auch Alltagsmasken im Unterricht. Aber viele Schulen empfehlen den Schülern, wenn möglich eine medizinische Maske zu tragen. Foto: dpa

Wie lange die weit über 1000 Exemplare reichen werden? Erst einmal eine ganze Weile, schätzt Wilfried Hölscher, Leiter der Marienrealschule. Drei Kisten mit je 500 FFP2-Masken hat die Schule vom Träger bekommen. Denn wenn am Montag der Präsenzunterricht landesweit wieder startet, soll jede Lehrkraft pro Tag zwei solcher Masken erhalten.

Und wie genau läuft der Unterricht ab Montag? Die Dülmener Grundschulen, wo ab kommenden Woche alle Jahrgänge zurückkehren dürfen, haben sich beispielsweise auf ein gemeinsames Modell geeinigt. Und das sieht so aus:

Geteilte Klassen und Distenzlernen

  • An allen Grundschulen läuft im täglichen Wechsel Unterricht mit jeweils einer halben Klasse. Geschwisterkinder kommen möglichst in eine Gruppe.
  • Die Jahrgänge 1/2 werden an den Präsenztagen täglich vier Stunden, die Jahrgänge 3/4 nach Möglichkeit täglich fünf Stunden unterrichtet.
  • Neben dem Präsenzunterricht findet Distanzlernen statt. Die Kinder, die an einem Tag nicht in der Schule sind, erhalten dafür Aufgaben. Sie werden allerdings parallel nicht durch Lehrkräfte betreut.
  • Nach Möglichkeit findet der Kernunterricht, also Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, durch die Klassenlehrer statt. Ausnahmen sind Fachlehrer in Mathematik oder Deutsch. Nebenfächer werden je nach Personal-Verfügbarkeit unterrichtet. Schwimmunterricht findet erst einmal nicht statt.
  • Kinder müssen im Unterricht Alltagsmasken tragen. Viele Schulen empfehlen zudem, möglichst eine medizinische Maske aufzusetzen.
  • Offener Ganztag (OGS): Er findet zu den normalen Zeiten statt, ist aber nicht verpflichtend. An Distanzlern-Tagen können OGS-Kinder ebenfalls ab morgens in der Schule betreut werden.
  • Übermittag-Betreuung (ÜMI): Sie läuft ebenfalls weiter, in welchem Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag.
  • Notbetreuung: Sie läuft weiter, vormittags findet sie im Rahmen des normalen Unterrichts statt.
  • Der Spezialverkehr, die Schulmobile und die regulären Buslinien fahren ab Montag wieder zu den normalen Zeiten.

Welche Modelle es an den weiterführenden Schulen, wo die Abschlussjahrgänge zurückkehren, gibt, das lesen Sie in der DZ-Augabe von Samstag.

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