Umweltziel vereint Lokalpolitik
Klimabündnis will Politik machen

Dülmen. Der Vertrag mit der Westernergie wird fortgesetzt. Gleichzeitig sucht die Stadt neue Wege mit ihrem alten Partner, damit das große Ziel der Klimaneutralität erreicht wird. Jetzt meldet sich das Umwelt- und Klimabündnis Dülmen mit einem offenen Brief an den Bürgermeister zu Wort.

Dienstag, 16.02.2021, 19:05 Uhr aktualisiert: 16.02.2021, 19:10 Uhr
Umweltziel vereint Lokalpolitik: Klimabündnis will Politik machen
Die Fridays for Future haben auch in Dülmen ein klimapolitisches Umdenken in Gang gesetzt. Foto: Archiv

„Das Klimabündnis hat im letzten Jahr mehrere Forderungen an die Stadt gestellt, unterstützt durch über 1100 Unterschriften. Eine der Forderungen war Klimaneutralität bis 2030, eine weitere die Erstellung einer aktuellen Energie- und Treibhausgasbilanz für Dülmen“, heißt es in dem Schreiben, das unter anderem vom BUND, von DüNaMi und von den Parents for Future unterzeichnet ist.

Bürger entscheiden mit

Erster Etappensieg: Eine solche Bilanz wird im nächsten Umweltausschuss vorgestellt. Und im kommenden Umweltausschuss, der am Mittwoch, 24. Februar tagt, springt dem Bündnis die Grüne Ratsfraktion zur Seite: Die Grünen fordern einen Runden Tisch, an welchem insbesondere alle Dülmener ihre kreativen Ideen mit einbringen sollen, denen die Klimaneutralität der Stadt besonders am Herzen liegt. Dieser runde Tisch soll nach Auffassung der Grünen zunächst einmal pro Halbjahr tagen.

Auch die CDU denkt grün

Da auch die Mehrheitsfraktion, CDU, und Bürgermeister Carsten Hövekamp sich das Ziel Klimaneutralität auf die Fahnen geschrieben haben, hat der Antrag gute Chancen, mehrheitlich angenommen zu werden.

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