Kreis und Remex haben sich geeinigt
Deponie vor der Genehmigung

Dülmen. Seit mehr als zehn Jahren betreibt die Remex ein Antragsverfahren zur Genehmigung einer Deponie der Klasse I am Standort Dülmen. Jetzt ist eine außergerichtliche Einigung mit dem Kreis Coesfeld gelungen. 

Donnerstag, 04.02.2021, 20:30 Uhr
Kreis und Remex haben sich geeinigt: Deponie vor der Genehmigung
Remex wird die Deponie in Rödder auch zukünftig für die Deponierung und Weiterverarbeitung von Bauschutt nutzen dürfen. Foto: Michalak

Der gerichtliche Streit zwischen Remex und dem Kreis Coesfeld vor dem Oberverwaltungsgericht könnte zu einem gütlichen Ende kommen: Kreis und Entsorger haben sich darauf verständigt, dass die Remex den Antrag zur Genehmigung einer Deponie der Klasse I auf eine Deponie der Klasse 0 zurückstuft. Dem wird der Kreis Coesfeld zustimmen.

Keine zweite Niederlage vor Gericht

Hintergrund ist, dass der Kreis mit der Weigerung einer Genehmigung vor dem Verwaltungsgericht Münster bereits unterlegen war. Künftig dürfte dann nur noch Bauschutt auf den Deponiehügel, Industrieabfälle sind ausgeschlossen.

„Das sind Böden, Ziegel oder Beton, Steine, Sande oder Kiese, die aus verschiedenen Gründen nicht recycelt werden können“, erklärt Remex-Geschäftsführerin Ulrike Kalthof. Gleichzeitig soll auch die bestehende Recycling-Anlage für Bauschutt in das Konzept integriert werden. In Rödder wird derzeit die Tongrube II verfüllt, als auch neues Straßenbaumaterial aus altem Bauschutt gewonnen.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung in ihrer Freitagsausgabe.

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