Keine Probleme mit Biontech
Heilig-Geist-Stift ist geimpft

Dülmen. Am Dienstag wurden die Bewohner geimpft, am Mittwoch sind die Mitarbeiter an der Reihe: Dann ist die Heilig-Geist-Stiftung durch mit der zweiten Biontech-Impfreihe.

Dienstag, 19.01.2021, 17:59 Uhr aktualisiert: 19.01.2021, 18:32 Uhr
Keine Probleme mit Biontech: Heilig-Geist-Stift ist geimpft
Ging mit gutem Beispiel voran: Einrichtungsleiter Rainer Schmidt-Dierkes ließ sich pieksen. Foto: Michalak

Insgesamt werden dann 284 Menschen in der Senioreneinrichtung ihre zweite Dosis des Impfstoffes erhalten haben.
„Es wird dann aber immer noch einige Tage dauern, bis der Immunschutz komplett eingesetzt hat“, erklärt Dr. Helena Spelmeyer, die mit ihrem Team die Impflinge an vier eigens hierfür eingerichteten Plätzen mit dem Impfstoff versorgt.

Zu viele Halbwahrheiten

Genau wie Einrichtungsleiter Rainer Schmidt-Dierkes ärgert sie sich über die gefährlichen Halbwahrheiten, die leider derzeit überall verbreitet werden: „Es stimmt zwar, dass sich Menschen nach der ersten Impfung noch mit dem Virus infizieren können. Es stimmt aber auch, dass sie schon nach der ersten Impfung nicht mehr schwer an Covid-19 erkranken können“, gibt sie ein Beispiel.

Reibungsloser Ablauf

In der Heilig-Geist-Stiftung hat laut Schmidt-Dierkes an beiden Impfterminen alles gut geklappt: „Das war hervorragend vorbereitet. Wir hatten genügend Impfstoff, er kam pünktlich wie verabredet, und wir standen ständig im Gespräch mit der Logistik wie übrigens auch mit der Polizei.“ Die Polizei sicherte die Lieferungen und leistete beim ersten Mal sogar noch Objektschutz. Denn leider hat es - wenn auch nicht in Dülmen - schon Anschläge auf Biontech-Transporter gegeben.

Weniger Tests notwendig

Es sei bereits darüber gesprochen worden, ob es mit dem Impfschutz interne Lockerungen in dem Seniorenheim geben kann, zum Beispiel bei den Besuchsregeln, erklärt Schmidt-Dierkes. Die Entscheidung darüber werde aber erst in den nächsten Tagen fallen.
„Auf jeden Fall werden wir in Zukunft weniger Corona-Tests als derzeit durchführen. Denn die werden jetzt an anderer Stelle deutlich dringender gebraucht.“

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