Mit Enkeltrick 40.000 Euro erbeutet
Dülmener Fall Thema bei "Aktenzeichen XY"

Dülmen. Mit einem dreisten Enkeltrick haben Unbekannte im vergangenen Sommer 40.000 Euro von einem Senior erbeutet. Der Fall ist am Mittwoch Thema bei "Aktenzeichen XY". Was sich die Polizei davon erhofft, lesen Sie hier.

Dienstag, 12.01.2021, 15:11 Uhr aktualisiert: 12.01.2021, 15:45 Uhr
Mit Enkeltrick 40.000 Euro erbeutet: Dülmener Fall Thema bei "Aktenzeichen XY"
Bei „Aktenzeichen XY“ mit Moderator Rudi Cerne geht es heute um einen Fall aus Dülmen. Foto: dpa

40.000 Euro, diese Summe haben Betrüger im vergangenen Sommer mit dem Enkeltrick einem 86 Jahre alten Dülmener gestohlen. Von den Tätern fehlt seither jede Spur. Aber nun hofft die Polizei auf neue Hinweise: Denn am kommenden Mittwoch ist der Fall Thema in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“, die um 20.15 Uhr beginnt.

Die Tat hatte sich am 23. Juni 2020 ereignet. Dem Opfer erzählte ein falscher Enkel damals, dass er einen Porsche beschädigt habe. Es sei möglich, den Schaden ohne das Herbeirufen der Polizei zu regulieren. Der Betrüger am Telefon behauptete, dass zufällig die Mitarbeiterin einer Werkstatt in der Nähe sei, um das Geld für den Zweck abzuholen.

Polizei sucht nach Fahrer eines Taxis

Gegen 14 Uhr erschien der Dülmener mit der Summe an einem Brunnen an der Wagnerstraße und übergab das Geld in einem Umschlag an eine unbekannte Frau. Diese kam vermutlich mit einem Taxi und verließ den Ort damit wahrscheinlich auch wieder, so die Polizei, die den Fahrer oder die Fahrerin des Taxis sucht.

Die unbekannte Frau dürfte circa 30 Jahre alt sein und war etwa 1,60 Meter groß. Sie hatte längeres dunkles Haar und trug einen weißen Mund-Nasen-Schutz. Sie war dunkel gekleidet und soll Deutsch gesprochen haben, mit einem ganz leichten ausländischen Akzent.

So nimmt die Polizei Hinweise entgegen

Für den Leiter der Direktion Kriminalität, Guido Meinert, ist „Aktenzeichen XY“ ein verlässlicher Partner der Polizei. „Durch die Sendung erhält die Polizei häufig Impulse, die neue Ermittlungsansätze ermöglichen“, so der Kriminaloberrat. Den Kontakt zum ZDF hergestellt habe die mit dem Fall betraute Kriminalhauptkommissarin.

Unter Tel. 02594/ 793564 nimmt die Polizei am  Mittwoch von 20 bis 24 Uhr zu diesem Fall Hinweise entgegen. Darüber hinaus können sich Zeugen jederzeit unter Tel. 02541/140 an die Polizei Coesfeld wenden.

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