Technische Probleme auch in Dülmen
E-Learning-Server am Anschlag

Dülmen. Die beiden wichtigen E-Learning-Server Moodle und IServ hatten am Montag, zu Beginn des Schulunterrichts in NRW, große Probleme, ihren Service anbieten zu können. Zeitweise konnten Lehrer ihre Schüler über die digitalen Plattformen überhaupt nicht mehr erreichen. Hier lesen Sie, wie es in Dülmen lief.

Montag, 11.01.2021, 18:43 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 18:51 Uhr
Technische Probleme auch in Dülmen: E-Learning-Server am Anschlag
Zwei Lernplattformen kamen am Montag nur langsam in Schwung. Foto: dpa

„Wir haben aktuell noch keine Rückmeldungen von den beiden Gymnasien, dass es auch in Dülmen zu erheblichen technischen Problemen mit Moodle gekommen ist“, erklärte Stadtsprecher André Siemes am Montag Nachmittag auf DZ-Anfrage.

Kapazitäten erhöht

Allerdings habe es vor knapp einem Jahr, als die Dülmener Schulen im ersten Lockdown erstmals über die Moodle-Plattform digitalen Unterricht erteilen wollten, erhebliche Kapazitätsprobleme mit den Servern gegeben. „Damals ist verabredet worden, die Kapazitäten zu erhöhen“, ergänzt Siemes.

Sache des Anbieters

Die Stadt Dülmen sei ohnehin nicht in der Lage, die Schulen technisch zu unterstützen, wenn die Server akut einbrechen. Auch, wenn die Stadt personell und technisch erheblich in die IT-Ausstattung in die Schulen investiert habe. „Das ist Sache der Anbieter, da können wir von hier aus leider gar nichts machen.“

Vereinzelt Probleme

Die Kapazitätserweiterung im Frühjahr scheint sich bewährt zu haben: Denn anders als in Münster oder Rheine kam es am Montag in Dülmen nur zeitweise und vereinzelt zu Problemen mit der Lernplattform. Die Schulen hoffen, dass sich das E-Learning via Moodle in den nächsten Tagen weiter stabilisiert.

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