75 Prozent von Insolvenz bedroht
Handel schickt ein Lebenszeichen

Dülmen. Dülmens Händler machen mit bei der Aktion „Wir machen auf...merksam“. Seit Montag hängen überall die markanten gelben Plakate.

Montag, 11.01.2021, 16:33 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 16:50 Uhr
75 Prozent von Insolvenz bedroht: Handel schickt ein Lebenszeichen
Kirstin Pumpe hofft, dass sie bald wieder Kunden in ihrem Geschäft begrüßen darf.Verständnis hat sie aber auch für den Infektionsschutz. Foto: Michalak

Am Montag plakatierten Dr. Hugo Schulze Hobbeling von der Viktor-Kaufleutevereinigung und Tim Weyer von Dülmen Marketing zahlreiche Geschäfte in der Dülmener Innenstadt. Dicht auf den Fersen folgte ihnen ein Kamerateam des WDR. Und sie machten auch Station vor dem Lederwarengeschäft von Kirstin Pumpe. Sie ist täglich im Geschäft, und hält sich derzeit mit ihrem Onlineshop über Wasser.

Gesundheit geht vor

„Am liebsten würden die Betriebe sofort wieder öffnen und unter Einhaltung noch sichererer Hygienemaßnahmen als im Lebensmittelhandel für den Erhalt ihrer Betriebe sorgen“, versichert Schulze Hobbeling. Dies ist aufgrund des Lockdowns nicht möglich.

Laut Umfragen seien rund 75 Prozent der geschlossenen Betriebe durch die Pandemie-Maßnahmen in ihrer Existenz bedroht. Bei der Aktion soll niemand gesundheitlich gefährdet werden. Deshalb wird auch nicht zu Demos aufgerufen. Die Aktion startete am 11. Januar 2021. Der Tag, an dem der harte Lockdown urprünglich enden sollte.

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