Am CBG will man digital besser unterrichten
Mehr Präsenz im E-Learning

Dülmen. Die erste Phase des E-Learnings in Dülmen hat gezeigt: es gibt noch Luft nach oben. Daran wollen Lehrer und Schüler am Clemens-Brentano-Gymnasium gemeinsam arbeiten.

Freitag, 08.01.2021, 19:53 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 20:00 Uhr
Am CBG will man digital besser unterrichten: Mehr Präsenz im E-Learning
Ab Montag wird nur noch am Monitor unterrichtet. Nicht in der Schule, sondern Zuhause. Foto: dpa

Ab Montag, wenn die Ferien vorbei sind, wieder nur der Unterricht mit der modernen Krücke: Tablet, Lernplattform, Videokonferenz. Immerhin: Die Krücken sind beschafft, auch am Clemens-Brentano-Gymnasium (CBG) werden schon sämtliche Fünftklässler mit i-Pads ausgestattet.
Trotzdem ist die Elternschaft mit der digitalen Beschulung in der ersten Lockdown-Phase nicht richtig glücklich. „Die Schüler brauchen Rückmeldungen vom Lehrer, sie müssen auch Fragen stellen können, und die Lehrer müssen den Lernerfolg auch regelmäßig überprüfen“, wünscht sich Inken Bier, die Mutter zweier Siebtklässler. Denn nur so könne der Lernfortschritt dauerhaft sichergestellt werden. Außerdem müsse es regelmäßige Videokonferenzen geben, die planbar und verbindlich seien. „Denken Sie nur an Fremdsprachen, da geht es doch ohne Videokonferenzen gar nicht“, gibt Inken Bier ein Beispiel. Dabei erwarte natürlich niemand, dass der komplette Schultag als Videokonferenz gestreamt werde.

CBG hat aus Lockdown gelernt

Die Schulleitung hat inzwischen mit einem dreiseitigen Brief auf die Wünsche der Eltern reagiert und will es beim zweiten Versuch besser machen. Auf einem Elternabend ist zugesagt worden, dass alle Lehrkräfte im E-Learning vertraut sind. Die Zeit bis zum zweiten Lockdown sei genutzt worden, um den Unterricht auf Distanz zu verbessern.

Alle Lehrer digital erreichbar

So sollen ab Montag alle Lehrer die Lernplattform Moodle nutzen, und hier nicht nur Aufgabenpakete einstellen, sondern während der Unterrichtszeiten für die Schüler auch jederzeit erreichbar sein. Die Präsenzzeiten der Lehrer - wie auch der Schüler - sollen dem normalen Unterricht gleichgestellt werden. Es soll Präsentationen in Videokonferenzen geben. Und ein Beratungsteam steht Schülern und Eltern für alle Rückfragen zur Verfügung.

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