Bürgermeister Carsten Hövekamp unterstützt Aktion für den Einzelhandel
Das Gute in Dülmen findet Innenstadt

Dülmen. „Das Gute findet Innenstadt“ lautet der Titel der Kampagne, die „auf der Gratwanderung zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlich notwendiger Kundenfrequenz den richtigen Weg weisen“ möchte. Durch Kommunikation im Internet, insbesondere auf Social Media, sowie durch klassische Werbung will die Initiative bis Weihnachten mehr als zehn Millionen Mal im Blickfeld und in Hörweite der Verbraucher auftauchen.

Sonntag, 29.11.2020, 18:49 Uhr
Bürgermeister Carsten Hövekamp unterstützt Aktion für den Einzelhandel: Das Gute in Dülmen findet Innenstadt
Auch Bürgermeister Carsten Hövekamp unterstützt die Aktion. Foto: Stadt Dülmen/Wischeloh

 „Wir richten uns an alle, denen die Zukunft der Innenstädte und des lokalen Einzelhandels im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region am Herzen liegt“, heißt es in einem offenen Brief, in dem das Bündnis um Unterstützung für die Verbreitung der Kampagne bittet.

Stärkung des Einzelhandels

Eingebunden werden sollen deshalb auch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Nord-Westfalen. Auch Dülmens Bürgermeister Carsten Hövekamp kommt dieser Bitte nach. „Die Stärkung unserer Innenstadt und des örtlichen Einzelhandels ist mir ein persönliches Anliegen. Daher unterstütze ich diese Aktion gerne.“
Zu dem Bündnis gehören bislang die IHK Nord Westfalen, die Handwerkskammer Münster, der Handelsverband, der Münsterland e.V. und die WIN Emscher-Lippe. Nach Einschätzung der Bündnispartner entscheidet das laufende Weihnachtsgeschäft und das Einkaufsverhalten der Menschen maßgeblich mit, ob und wie der Einzelhandel das Corona-Jahr überlebt und wie die Innenstädte der Region in Zukunft aussehen werden.
Das besondere Problem des Handels: Da er von den aktuellen Schließungen nicht betroffen ist, erhält er keine Novemberhilfe. Gleichzeitig ist die Kundenzahl auch durch den Teil-Shutdown dramatisch zurückgegangen. Nach aktuellen Passantenfrequenz-Messungen hielten sich in den ersten beiden Novemberwochen nur noch etwa halb so viele Menschen in den Einkaufsstraßen auf wie ein Jahr zuvor.

Verantwortungsvoller Umgang

Auch für das regionale Bündnis hat der Gesundheitsschutz der Bevölkerung oberste Priorität. Die Partner stehen voll hinter der Politik, die die Risiken abgewogen und ganz bewusst entschieden habe, dass der Einzelhandel geöffnet bleiben kann. Damit habe die Politik letztendlich den Bürgern die Freiheit und die Verantwortung gelassen, selbst auf ihre Gesundheit zu achten, aber auch darauf, wie und wo sie einkaufen. Denn: „Wenn die Umsätze im Weihnachtsgeschäft in dem Umfang am lokalen Einzelhandel vorbeigehen, wie sich das jetzt abzeichnet, stehen viele Betriebe endgültig vor der Pleite und zahlreiche Kommunen vor dem Problem leerstehender Läden in den Innenstädten“, heißt es in dem offenen Brief weiter.

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