Kaufmannschaft braucht kreative Ideen
Weihnachtsbummel im Stadtzentrum

Dülmen.  Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster, das verkaufsoffene Sonntage vor Weihnachten untersagt, war für Hugo Schulze Hobbeling eine große Enttäuschung: „Wir hätten uns sehr gewünscht, dass das Gericht der NRW-Landesregierung gefolgt wäre. In Köln hat sich ja gezeigt, dass sich die Kundenströme an Samstag und Sonntag tatsächlich entzerren“, kommentiert der Sprecher der Viktor-Kaufmannschaft die schlechte Nachricht aus Münster.

Donnerstag, 26.11.2020, 07:56 Uhr aktualisiert: 26.11.2020, 09:04 Uhr
Kaufmannschaft braucht kreative Ideen: Weihnachtsbummel im Stadtzentrum
Enttäuscht vom Verbot des Sonntagsverkaufs: Hugo Schulze Hobbeling (li.) und Tim Weyer. Foto: DZ-Archiv

Gleichwohl gebe es auch ohne verkaufsoffenen Sonntag viele kreative Ideen, um den Einkaufsbummel durch die Dülmener Innenstadt zu beleben. „Die Kaufleute werden sich am kommenden Mittwoch zusammensetzen und besprechen, was für Aktionen wir umsetzen können.“

Vorerst müsse jedoch die politische Entscheidung über den weiteren Lockdown aus Berlin abgewartet und ausgewertet werden. Die Weihnachtsbeleuchtung inklusive Coesfelder Straße und unterer Marktstraße verleihe der Stadt ja bereits zusammen mit den vielen Weihnachtsbäumen ein vorweihnachtliches Flair.

Enttäuscht vom Stadtquartier

Enttäuscht ist Schulze Hobbeling auch darüber, dass das Stadtquartier weder an diesem Treffen teilnehme, noch die Kaufmannschaft in irgendeiner Weise unterstütze. „Das hat damals ganz anders geklungen, als das Stadtquartier geplant wurde.“ Nicht ein Händler aus dem Stadtquartier sei Mitglied der Viktor-Kaufmannschaft geworden. Entsprechend beteilige sich das Stadtquartier auch finanziell nicht an den Innenstadt-Aktionen.

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