Schuldnerberatungsstellen erwarten steigende Zahl von Klienten
Verlässlicher Partner auch in der Pandemie

Dülmen. Die Corona-Situation mit Kurzarbeit und Wegfall vieler Mini-Jobs belastet die Familienhaushalte. Die Schuldnerberatungsstelle stellt sich auf eine wachsende Zahl von Klienten ein.

Sonntag, 25.10.2020, 18:07 Uhr aktualisiert: 25.10.2020, 18:20 Uhr
Schuldnerberatungsstellen erwarten steigende Zahl von Klienten: Verlässlicher Partner auch in der Pandemie
Persönliche Beratungen in der Schuldnerberatungsstelle des Diakonischen Werks sind nach Terminvereinbarung möglich. Foto: Claudia Marcy

Verlässlicher Partner

Die Schuldnerberatungsstelle des Diakonischen Werks in Dülmen ist trotz Corona „weiterhin verlässlich erreichbar“. Darauf wird in einer aktuellen Pressemitteilung hingewiesen. Anlass für diesen Hinweis ist die angespannte wirtschaftliche Situation in der sich viele Privathaushalte wegen der Corona-Pandemie befinden.

Beraterteams sind vorbereitet

„Wenn das Familieneinkommen sinkt und Ersparnisse verbraucht sind, wird es schwierig“, sagt Jasmin Berg, Beraterin bei der Schuldnerberatungsstelle des Diakonischen Werks. Tatsächlich wird ein Anstieg der Beratungszahlen wegen Corona erwartet. In den beiden Beratungsstellen in Coesfeld und Dülmen sieht man sich jedoch gut aufgestellt - auch bei steigenden Zahlen.

Zeitnahe Aufname möglich

Wartelisten gebe es nicht mehr, alle Klienten könnten „zeitnah“ aufgenommen werden, sagt die Beraterin. Offene Sprechstunden gibt es zurzeit in de Beratungsstellen nicht, Beratungsgespräche sind nur mit Termin möglich.

Die Schuldnerberatungsstelle ist unter Tel. 02594-913560 zu erreichen oder per Mail unter schuldnerberatungduelmen@dw-st.de. Die Beratung ist kostenlos.

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