Grenzwert am Donnerstag überschritten
Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis steigt über 35

Dülmen. Jetzt liegt auch der Kreis Coesfeld über dem Grenzwert: 43,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen gab es zuletzt. Welche Konsequenzen das hat, wird der Kreis im Laufe des Tages mitteilen.

Donnerstag, 22.10.2020, 10:39 Uhr
Grenzwert am Donnerstag überschritten: Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis steigt über 35
Foto: dpa

Der Kreis Coesfeld hat am Donnerstag den Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen überschritten. Das Landeszentrum Gesundheit NRW gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 43,1 an.

Im DZ-Gespräch kündigte Kreis-Sprecher Christoph Heuermann am Vormittag an, dass die Kreisverwaltung im Laufe des Tages eine Allgemeinverfügung veröffentlichen werde. Darin werde genau erläutert, welche Folgen das Überschreiten des Grenzwertes hat.

Stadt rechnet nicht mit Maskenpflicht in der Dülmener Fußgängerzone

Die Regelung der Landesregierung sieht vor, dass ab einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 35 die Gefährdungsstufe 1 gilt. Damit verbunden sind strengere Regeln für Veranstaltungen, Versammlungen und Feste. Auch die Maskenpflicht kann ausgeweitet werden, etwa wenn an öffentlichen Orten wie Fußgängerzonen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Die Stadt Dülmen hatte am Mittwoch auf DZ-Anfrage allerdings bereits mitgeteilt, dass sie nicht mit einer Maskenpflicht in der Dülmener Fußgängerzone rechnet. Denn hier sei es ohne Probleme möglich, den Mindestabstand einzuhalten.

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