Landesamt veröffentlicht Statistik
Jeder zweite Dülmener pendelt zur Arbeit

Dülmen. Dülmen ist eine Pendlerstadt: Jeder Zweite arbeitet nicht innerhalb des Stadtgebietes. Das zeigen die neuen Statistik-Zahlen des Landes. Die zeigen auch: Die Zahl der Einpendler bleibt relativ niedrig.

Dienstag, 20.10.2020, 17:16 Uhr aktualisiert: 20.10.2020, 17:21 Uhr
Landesamt veröffentlicht Statistik: Jeder zweite Dülmener pendelt zur Arbeit
Foto: dpa

Mehr als die Hälfte aller Dülmener arbeiten nicht vor Ort, sondern auswärts: Das geht aus den neuen Pendlerzahlen hervor, die das Statistische Landesamt NRW gestern veröffentlicht hat. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2019.

Demnach leben in Dülmen 25.915 Erwerbstätige, von denen 14.359 Frauen und Männer zur Arbeit pendeln. Die Auspendler-Quote beträgt damit 55,4 Prozent und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Kreisweit hat Dülmen nach Coesfeld (48,4 Prozent) die geringste Auspendler-Quote. Die meisten Dülmener arbeiten dabei in Münster, gefolgt von Coesfeld und Nottuln.

Einpendler-Quote bleibt niedrig

Umgekehrt kommen 38,4 Prozent aller Erwerbstätigen, die in Dülmen arbeiten, aus anderen Gemeinden. Das ist ein Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - allerdings immer noch der mit Abstand niedrigste Wert aller Gemeinden im Kreis Coesfeld. So weist zum Beispiel Nordkirchen eine Einpendler-Quote von 68,2 Prozent aus.

Sogar landesweit hat Dülmen mit 38,4 Prozent eine der niedrigsten Einpendler-Quoten: Die Stadt belegt Platz 385 bei 396 Gemeinden. Insgesamt wurden für Dülmen 7201 Einpendler gezählt, bei 18.757 Erwerbstätigen vor Ort

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