Eltern-Entscheidung für Schulen
Kurzer Schulweg statt Konfession

Dülmen. Die Entscheidung der Eltern für eine Grundschule für ihr Kind ist oft davon beeinflusst, wie weit der Schulweg ist. Dabei spielt keine Rolle, ob es sich um eine Bekenntnis- oder Gemeinschaftsschule handelt.

Dienstag, 13.10.2020, 18:00 Uhr
Eltern-Entscheidung für Schulen : Kurzer Schulweg statt Konfession
Symbolbild Foto: dpa

Eltern suchen in der Regel eine in der Nähe gelegene Grundschule für ihr Kind aus. Da ist es meist zweitrangig, ob die nahe gelegene Schule eine katholische oder evangelischen Bekenntnisschule oder eine überkonfessionelle Gemeinschaftsschule ist.

Tatsächlich komme es sehr selten vor, dass Eltern bei der Anmeldung darauf hinweisen, dass sie eine Gemeinschafts- und keine Bekenntnisschule für ihr Kind wollen, berichtet Christina Böhnke, Leiterin der Grundschule Dernekamp, aus ihrem Alltag. Die Grundschule Dernekamp ist Dülmens jüngste Grundschule, sie war zugleich Dülmens erste und lange Zeit auch einzige Gemeinschaftsgrundschule.

Bunt gemischt auf der Schulbank

Die einzige evangelische Bekenntnisgrundschule in der Stadt ist die Paul-Gerhardt-Schule. Sie ist zugleich eine der großen Dülmener Grundschulen, die viele Mädchen und Jungen aus dem Stadtteil aufnimmt - unabhängig von ihrer Konfession. Die Augustinus-Grundschule im Wedeler gehört zu den sechs katholischen Bekenntnisschulen in Dülmen. Auch ihre Schülerschaft ist bunt gemischt. Im 2018 vorgelegten Schulentwicklungsplan der Stadt heißt es, dass weniger als die Hälfte der Schüler katholisch sind

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