Kommunionkleiderbörse war das Vorbild
Zu schön, um nur im Schrank zu sein

Dülmen. Nach dem Vorbild der Kommunionkleiderbörse fand am Wochenende die Börse für festliche Kleidung statt - coronabedingt mit einigen Monaten Verspätung.

Sonntag, 11.10.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 11.10.2020, 18:37 Uhr
Kommunionkleiderbörse war das Vorbild: Zu schön, um nur im Schrank zu sein
Anika Wewerinck (l.) übergab Selina Teutemacher (Mitte) und Jasmin (r.) ihr Kleid für die Festkleiderbörse. Foto: Tatjana Thüner

Passend zur Firmung und Abi-Bällen

Die Idee zu der Börse für festliche Kleidung aus zweiter Hand hatte Selina Teutemacher. Zunächst war die Veranstaltung von der Gemeinde Heilig Kreuz passend zur Firmung und den Abibällen für die Osterferien angesetzt, doch das Coronavirus machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Coronaregeln ständig im Blick

„Wir hielten uns beinahe jeden Tag auf dem Laufenden über die aktuellen Corona-Regeln und die Möglichkeit, die Börse doch noch zu veranstalten.“ Am Wochenende bot sich für die Gemeinde nun die Chance. Selina Teutemacher berichtet: „Dank der Hilfe meiner zwei Freundinnen Laura und Jasmin konnten wir diese erfolgreich auf die Beine stellen.“

120 Kleider abgegeben

Dass die Organisatorinnen aufs richtige Pferd gesetzt haben, zeigte sich am Freitagabend. Sage und schreibe 120 Kleider wurden abgegeben, die dann am Samstag eine neue Besitzerin finden sollten.

Geldspende für Kinderambulanz

Am Samstag sprachen Besucherzahlen und Spendenbeträge für sich: Insgesamt kamen rund 75 Euro an Spenden. „Es erschienen deutlich mehr Interessierte zur Aktion, als wir erwartet haben; es ist schön, ein so positives Feedback zu seiner selbstorganisierten Veranstaltung zu erhalten!“, freute sich Selina Teutemacher. Den Spendenbetrag überweist die Heilig-Kreuz-Gemeinde nun an die Kinderambulanz in Coesfeld.

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