Die letzten Schulen bekommen schnelles Internet
Über eine Million Euro für Schul-Digitalisierung

Dülmen. Wie werden Dülmens Schulen fit für die Digitalisierung? Die Stadt Dülmen hat jetzt ein Konzept vorgelegt. Und das sieht vor, dass weit über eine Millionen Euro in die Schulen fließen sollen.

Freitag, 18.09.2020, 14:10 Uhr aktualisiert: 18.09.2020, 14:14 Uhr
Die letzten Schulen bekommen schnelles Internet: Über eine Million Euro für Schul-Digitalisierung
Ralf Frerick und Yvonne Laukötter vom Fachbereich Schule erläutern, wie die Stadt die Digitalisierung an den Schulen voranbringen will. Foto: Stadt Dülmen

Fast 200 Seiten stark ist der Antrag, den die Stadt Dülmen in Sachen Digitalpakt auf den Weg gebracht und an die Bezirksregierung versandt hat. 200 Seiten, die für jede Schule individuell ein technisch-pädagogisches Konzept enthalten.

In vielen Gesprächen und vor-Ort-Terminen seien im Detail die Anforderungen und Wünsche vom Monitor im Klassenzimmer bis zur Wlan-Ausleuchtung ermittelt worden, betont die Stadt. Das in Dülmen geschnürte Paket umfasst einen Gesamtbetrag von 1,311 Millionen Euro, 1,18 Millionen Euro Fördermittel und zehn Prozent Eigenanteil.

Fast alle Schule mit schnellem Internet

„Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die infrastrukturellen Grundvoraussetzungen zu schaffen“, unterstreicht Ralf Frerick vom Fachbereich Schule das große gemeinsame Engagement aller Beteiligter. Unter anderem sind alle Ortsteilschulen bis auf Rorup mittlerweile ans Glasfasernetz angeschlossen. Hier werde die Anbindung aber kurzfristig durch die Deutsche Glasfaser erfolgen.

Auch im Innenstadtbereich verfüge jede Schule über einen Anschluss, so Frerick. Als letztes gingen ganz aktuell die Paul-Gerhardt-Grundschule, die Augustinusschule und die Anna-Katharina-Emmerick Grundschule ans Netz. Diese Mammutaufgabe sei in Kooperation mit den Stadtwerken gelungen. Alleine im Innenstadtbereich investierte die Stadt hierfür rund 145.000 Euro.

So viel Geld soll aus dem Digitalpakt Schule fließen

Als nächster Schritt steht nun auf der Grundlage der bereits durchgeführten Wlan-Ausleuchtung die Ausstattung der Gebäude mit Wlan auf der Agenda. Ziel ist es, bis zum Ende 2021 rund 1,06 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Topf „Digitalpakt Schule“ abgerufen zu haben.

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