Experten geben am Westhagen Entwarnung
Bomben-Verdacht bestätigt sich nicht

Dülmen. Liegt am Westhagen ein Blindgänger im Boden, der sofort entschärft werden muss? Diesen Verdacht gab es am Mittwochabend - aber Experten vom Kampfmittelräumdienst konnten Entwarnung geben.

Mittwoch, 09.09.2020, 18:53 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 19:10 Uhr
Experten geben am Westhagen Entwarnung: Bomben-Verdacht bestätigt sich nicht
Foto: dpa

Kurz nach 18.30 Uhr kam die Entwarnung des Kampfmittelräumdienstes: Nein, am Westhagen ist am Mittwochabend kein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Anwohner, Stadt und Einsatzkräfte konnten aufatmen, eine kurzfristige Entschärfung samt großflächiger Evakuierung war nicht nötig.

Am späten Nachmittag war bei Bauarbeiten am Westhagen, in Höhe der Straße An der Eisenhütte, ein unbekanntes Objekt im Boden entdeckt worden. Der Verdacht stand im Raum, dass es sich um einen Blindgänger handelt, berichtete Stadtsprecherin Nina Wischeloh.

Alle Sperrungen sind wieder aufgeboben

Das Ordnungsamt sperrte daher sofort die Fundstelle ab, der Kampfmittelräumdienst wurde informiert und machte sich auf den Weg nach Dülmen. Einige Anwohner hätten rein vorsorglich bereits freiwillig ihre Häuser verlassen, erläuterte Wischeloh. "Diese Leute können jetzt selbstverständlich wieder zurück in ihre Wohnungen", sagte sie am Abend. Das Ordnungsamt habe seine Sperrungen wieder abgebaut.

Stadt und Feuerwehr bereiteten sich auf eine Evakuierung vor, der Krisenstab wäre im Notfall einsatzbereit gewesen. Als die Experten schließlich an der Baustelle eintrafen, konnten sie rasch Entwarnung geben: Was genau für ein Objekt gefundem worden war, steht zwar noch nicht fest - eine Bombe war es aber auf jeden Fall nicht.

Update: Objekt ist identifiziert

Die Stadt Dülmen hat kurz nach 19 Uhr mitgeteilt, dass eine verfestigte Eisenablagerung im Boden den Blindgänger-Alarm ausgelöst hat.

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