"Das war ein Rechenfehler"
düb-Chef rudert zurück

Dülmen. Nach dem DZ-Bericht vom Dienstag steht jetzt fest: Es wird aktuell keine Erhöhung der Kostenbeiträge für die das düb nutzenden Vereine und Institutionen geben.

Mittwoch, 19.08.2020, 15:50 Uhr aktualisiert: 19.08.2020, 16:24 Uhr
"Das war ein Rechenfehler": düb-Chef rudert zurück
Der Chef des Freizeitbades, Georg Bergmann, räumt ein: Die aktuelle Gebührenerhöhung für Vereine im düb war keine gute Idee. Foto: düb

Das ist das Ergebnis verschiedener Gespräche, die der Geschäftsführer Georg Bergmann in den vergangenen Tagen geführt hat. Hierzu steht Bergmann weiterhin mit dem SV Wasserfreunde e.V., der DLRG Dülmen, der BSG Dülmen, dem Tauchclub Kolle Föt Dülmen, dem SGZ, der VHS und der FBS sowie mit  be active und dem Kneipp-Verein Dülmen e.V. in Verbindung.

„Wir haben jetzt im Dialog mit der BSG abgestimmt, dass der Verein für die Nutzung des Außensolebeckens weiterhin 300 Euro zahlt“, erklärt Bergmann. Dies deshalb, weil wegen der Schließungszeit des dübs während der Baumaßnahme viel weniger Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer die Angebote der BSG nutzen. Anfang Januar erhöht sich der Betrag auf 350 Euro unter der Annahme, dass dann wieder die Zahl an Kursteilnehmenden wie in den Vorjahren erreicht wird.

Sollte dies wider Erwarten nicht eintreten, wird rechtzeitig mit der BSG erneut der Kostenbeitrag abgestimmt. Diese frühzeitige Abstimmung mit allen Beteiligten wäre in der aktuellen Situation ebenfalls der bessere Weg gewesen, räumt der Geschäftsführer ein. Bei der Berechnung der Kostenbeteiligung der DLRG führte ein Rechenfehler zu der Erhöhung. „Ich werde mit der DLRG in der kommenden Woche ein Gespräch zur Korrektur führen“, berichtet Bergmann.

Er unterstreicht: „Die Schwimmausbildung ist auch für das düb und seine künftigen Gäste sehr wichtig“. So seien beispielsweise für die Grundschulen für den Schwimmunterricht ab dem Schuljahr 2020/21 die Zeiten um vier zusätzliche Stunden immer dienstags erhöht worden. Ziel einer langfristigen Preispolitik müsse möglichst eine Balance zwischen den wirtschaftlichen Interessen des dübs und den Entgelten der nutzenden Vereine und Institutionen sein, die in enger Abstimmung erarbeitet werden solle.

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