Alle wichtigen Infos auf einen Blick
Das müssen Briefwähler jetzt wissen

Dülmen. Wählen im schönsten Wahllokal der Welt - dem eigenen Wohnzimmer: Mit diesem Slogan wirbt die Stadt Dülmen für die Briefwahl. Die ist gerade in Corona-Zeiten besonders gefragt. Wie genau die Briefwahl funktioniert, das lesen Sie hier.

Samstag, 15.08.2020, 10:04 Uhr aktualisiert: 15.08.2020, 10:20 Uhr
Alle wichtigen Infos auf einen Blick: Das müssen Briefwähler jetzt wissen
Foto: Kerstan

I. Wie kann man die Briefwahl-Unterlagen beantragen?

Weg 1: Unterlagen im Wahlbüro beantragen

Ab Dienstag, 25. August, ist das Wahlbüro im Rathaus geöffnet, und zwar dienstags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Der Eingang ist in der neuen Scharre (Durchgang zum einsA). Hier können Briefwahlunterlagen beantragt werden, zudem ist eine Stimmabgabe direkt vor Ort möglich.

  • In der kommenden Woche verschickt die Stadt Dülmen die weißen Wahlbenachrichtigungskarten. Jeder der knapp 39.000 Wahlberechtigten bekommt eine per Post zugestellt.
  • Die Wahlbenachrichtigung möglichst schon zuhause ausfüllen und unterschreiben.
  • Mit der ausgefüllten Wahlbenachrichtigung ins Wahlbüro kommen. Hier erhält man dann seine Briefwahlunterlagen. Falls man die Benachrichtigung vergessen hat, ist ein Personalausweis nötig.
  • Die Briefwahlunterlagen können jetzt entweder direkt vor Ort im Wahlbüro in einer Wahlkabine ausgefüllt werden. Oder man kann sie mit nach Hause nehmen.

Weg 2: Unterlagen online beantragen

Die Stadt wirbt dafür, die Briefwahlunterlagen möglichst online zu beantragen. So spart man sich in Corona-Zeiten den Gang ins Wahlbüro. Und so geht das Online-Beantragen:

  • Ganz oben auf der Homepage findet sich ein Link zur Online-Plattform zur Kommunalwahl.
  • Auf„Jetzt Wahlunterlagen online beantragen“ klicken. Dann noch einmal auf „Jetzt beantragen“ klicken. Es folgen allgemeine Hinweise über die Online-Plattform. An dieser Stelle auf „Weiter“ klicken.
  • Jetzt erscheint ein Formular, bei dem Name, Geburtsdatum, Anschrift und Email-Adresse eingegeben werden müssen. Ist alles ausgefüllt, auf „Weiter“ klicken.
  • Jetzt geht es darum, welche Unterlagen man bekommen möchte. Automatisch ausgewählt sind alle vier Stimmzettel: Bürgermeister, Stadtrat, Landrat und Kreistag. Wer daran nichts ändern will - einfach auf „Weiter“ klicken. Die Bürgerentscheid-Unterlagen bekommt man automatisch dazu und muss sie nicht extra auswählen.
  • Jetzt geht es darum, an welche Adresse die Briefwahlunterlagen geschickt werden. Auch gibt es die Möglichkeit, die Unterlagen im Wahlbüro abzuholen. Insgesamt drei Optionen stehen zur Auswahl:

    - an die Wohnadresse schicken lassen
    - Abholen im Wahlbüro im Rathaus
    - an eine beliebige andere Adresse, etwa eine
     Anschrift im Urlaub, schicken lassen

  • Entscheidet man sich für eine andere Adresse, muss diese im Anschluss eingegeben werden. Es ist möglich, für die Kommunalwahl am 13. September und die Stichwahl am 27. September verschiedene Adressen anzugeben. Nach der Auswahl wieder auf „Weiter“ klicken.
  • Jetzt erscheint zur Kontrolle noch einmal eine Übersicht über alle eingegebenen Daten. Passt alles, muss man noch bei den Datenschutzbestimmungen zwei Haken machen. Dann auf „Absenden“ klicken - und fertig. In den nächsten Tagen kommt dann Post von der Stadt.

II. Wie werden die Briefwahl-Unterlagen ausgefüllt?

Briefwähler bekommen zwei Päckchen zugeschickt, eines für die Kommunalwahl und eines für den Bürgerentscheid. Am besten zuerst nur ein Päckchen öffnen und sich damit beschäftigen, rät Volker Dieminger. Und erst wenn man fertig ist das andere Päckchen öffnen. So geht nichts durcheinander.

Briefwahl bei der Kommunalwahl

  • 1. Es gibt vier Stimmzettel: Bürgermeister, Landrat, Stadtrat und Kreistag. Pro Stimmzettel hat man eine Stimme.
  • 2. Hat man seine Wahl getroffen, die vier Stimmzettel in den blauen Umschlag stecken und diesen verschließen.
  • 3. Wahlschein ausfüllen und eigenhändig unterschreiben.
  • 4. Den ausgefüllten Wahlschein und den blauen Umschlag in den roten Umschlag stecken und diesen verschließen.

Briefwahl beim Bürgerentscheid

  • 1. Es gibt einen Stimmzettel, man hat eine Stimme.
  • 2. Sobald man sein Kreuzchen gemacht hat, den Stimmzettel in den grünen Umschlag stecken und diesen verschließen.
  • 3. Abstimmungsschein ausfüllen und eigenhändig unterschreiben.
  • 4. Den ausgefüllten Abstimmungsschein und den grünen Umschlag in den gelben Umschlag stecken und diesen verschließen.

III. Wo kann man die Briefwahl-Unterlagen abgeben?

Post: In alle Deutschen-Post-Briefkästen können die bereits frankierten roten/gelben Umschläge eingeworfen werden. Oder man gibt sie dem Postboten mit.

Wahlbüro Rathaus: Das Wahlbüro im Rathaus (neue Scharre/Durchgang zum einsA) öffnet am 25. August und hat dienstags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Briefkasten Rathaus: Jederzeit können die roten und gelben Umschläge in den Rathaus-Briefkasten in der alten Scharre (nicht in die Fraktions-Briefkästen) eingeworfen werden.

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