Kolpingsfamilie Buldern sammelt für Uganda
Backtag im kleinen Spieker

Buldern. Zwei Gründe gab es, weshalb in diesem Jahr zum ersten Mal der Backtag im Spieker mitten im Sommer stattfand: Ein wenig Normalität für Daheimgebliebene Bulderaner und Nothilfe für eine Naturkatastrophe in Uganda.

Donnerstag, 06.08.2020, 17:21 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 17:30 Uhr
Kolpingsfamilie Buldern sammelt für Uganda : Backtag im kleinen Spieker
Annemarie Tissen, Helmut Tissen und Ralf Brinkschulte (v. l.) freuen sich über die große Nachfrage der Bulderaner. Foto: bsh

Köstlich duftete es am Donnerstagnachmittag im kleinen Spieker in Buldern. Denn dort wurde mal wieder besonders leckeres Brot im Holzofen gebacken. Anlass waren zweierlei Dinge. Zum einen wurde für eine Hochwasserkatastrophe in Uganda gesammelt und zum anderen „wollen wir den Bulderanern ein kleines Bisschen Normalität wiederbringen“, erklärte Ralf Brinkschulte. Er ist der erste Vorsitzende der Kolpingsfamilie Buldern.

„Seit 28 Jahren bin ich schon dabei und eigentlich verkaufen wir das Brot nie im Sommer.“ Doch dieses Jahr sei so oder so alles anders. „Deshalb haben wir uns mit der Ortsgemeinschaft kurz geschlossen und backen und verkaufen das Brot nun während des Spieker-Cafés am heutigen Donnerstag.“

Doch das ist nicht der einzige Grund für das Backen der Holzofenbrote. Am 1. und 2. Mai in diesem Jahr gab es in der Stadt Kasese im afrikanischen Uganda ein verheerendes Hochwasser. Nur durch Zufall habe die Hilfsorganisation von der Katastrophe erfahren. Das Geld, das der Verkauf der etwa 180 Brote einbringt, soll vor allem in Saatgut und in Bäume investiert werden, die die Erosion des Bodens verhindern.

„Die Aktion werden wir auf jeden Fall wiederholen“, waren sich alle einig.

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