Vorsicht an der Abrisskante
Bagger rücken dem alten Bahnhofsgebäude zu Leibe

Die Tage des alten Bahnhofsgebäudes sind gezählt. Nachdem die Empfangshalle bereits entkernt wurde, rücken in der kommenden Woche die Abrissbagger an. Bis Mitte 2022 sollen Bahnhof und Außenanlagen komplett neu gestaltet werden.

Freitag, 31.07.2020, 19:30 Uhr
Vorsicht an der Abrisskante: Bagger rücken dem alten Bahnhofsgebäude zu Leibe
DB-Signet und Bahnhofsuhr sind schon abmontiert, ab kommender Woche wird das alte Bahnhofsgebäude abgerissen. Foto: Stief

 „Ursprünglich hatten wir bereits in dieser Woche damit gerechnet, doch musste für das Spezialfahrzeug mit Überlänge eine Sondergenehmigung beantragt werden“, so André Siemes von der Pressestelle der Stadt Dülmen.
Die eigentlichen Abrissarbeiten werden einige Wochen in Anspruch nehmen, wobei sich der Bagger von links beginnend nach rechts Richtung alte Fahrradstation frisst. Während der Bauphase müssen Pendler damit rechnen, dass nicht alle Plätze der Park+Ride-Anlage uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Mehr Plätze für Park+Ride

Ebenfalls noch in diesem Jahr soll die neue Brücke von einer Fachfirma vormontiert und dann im kommenden Jahr eingehoben werden. Da ein Großteil der Arbeiten parallel läuft, starten auch bereits 2020 der Bau des Fahrradparkhauses und die die Erweiterung der Park+Ride-Anlage Ost am Baumschulenweg. Im Anschluss geht es an den Umbau des Bahnhofsvorplatzes mit der schiefen Ebene und die Erweiterung der Park+Ride-Anlage Süd parallel zu den Gleisen. Mitte 2022 soll das gesamte Projekt fertiggestellt sein. „Wir liegen dabei aktuell auch sehr gut im Zeitplan, und das trotz Corona“, so Siemes.

Reisezentrum im Container

Gut angenommen wurden von den Fahrgästen bisher das provisorische Reisezentrum der Deutschen Bahn, die Toilettenanlagen und der Kiosk, die alle in Containern auf dem oberen Teil des Bahnhofsgeländes an der Strecke nach Coesfeld und Dortmund (Gleis 31) untergebracht sind. „Da hat es bisher noch keine Beschwerden von den Beteiligten gegeben“, erläutert André Siemes weiter.
Gewöhnt haben sich die Reisenden auch an den neuen Zugang zur Bahnstrecke nach Münster und Essen (Gleise 1 und 2). Der Weg führt vom oberen Bahnhofsplatz aus zunächst parallel zum Gleis 31 hinter dem alten Bahnhofsgebäude entlang. Dann biegt er nach rechts und schließt an die Fußgängerbrücke an, die über die Gleise 1 und 2 führt.

Abriss Bahnhof Dülmen

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  • Foto: Hans-Martin Stief
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