Das Empfangsgebäude wird entkernt
Alles muss raus beim Bahnhof

Dülmen. Am Ende soll nur der nackte Beton bleiben: Am Empfangsgebäude des Bahnhofes laufen derzeit die Entkernungsarbeiten, bald steht der Abriss an. Vor Ort ist dabei auch ein Experte für Schadstoffe.

Mittwoch, 22.07.2020, 15:46 Uhr aktualisiert: 22.07.2020, 15:51 Uhr
Das Empfangsgebäude wird entkernt: Alles muss raus beim Bahnhof
So einiges an Material bauen die Arbeiter von gleich mehreren Spezialfirmen derzeit aus dem Bahnhofsgebäude aus. Foto: Stadt Dülmen/Siemes

Alles muss raus: Fenster, Heizkörper, Fliesen, Böden. „Ziel ist es, dass das Empfangsgebäude bis auf den nackten Beton leer ist“, beschreibt es André Siemes von der städtischen Pressestelle.

Anfang der Woche starteten die Arbeiten. Mehrere Spezialfirmen sind hier gleichzeitig zugange. So laufe parallel zur Entkernung auch die Schadstoff-Sanierung, berichtet der Sprecher.

Bei letzterer werden belastete Stoffe entfernt. Betroffen davon ist ein Bereich mit PVC-Fliesen, erläutert Siemes. „Die Fliesen sind gar nicht das Problem, sondern der Fliesenkleber und die Spachtelmasse, die belastet sind und nun abgesaugt wurden.“

Abriss soll in der nächsten Woche starten

Am Mittwoch war daher auch Dr. Hansjörg Kieper, Sachverständiger für Schadstoffe, vor Ort. Seine aufgestellten Messgeräte sollen eventuell noch vorhandene Asbest-Fasern in der Luft ertasten. Am Freitag werden seine Ergebnisse vorliegen.

Die Stadt geht davon aus, dann grünes Licht zu bekommen, um in diesem Bereich weiter entkernen zu können, erläutert Siemes. Wenn alles wie geplant läuft, dann könne in der nächsten Woche mit dem eigentlichen Abriss des Bahnhofsgebäudes begonnen werden.

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