Neue Abteilungen am Krankenhaus Dülmen
Herz und Lunge im Fokus

Dülmen. Die Christophorus-Kliniken erweitern ihr Leistungsspektrum am Standort in Dülmen: So wird der Bereich Pneumologie, die Lungenheilkunde, vertieft. Und es entsteht innerhalb der Kardiologie der Bereich Rhythmologie und Elektrophysiologie.

Dienstag, 14.07.2020, 19:25 Uhr aktualisiert: 14.07.2020, 19:40 Uhr
Neue Abteilungen am Krankenhaus Dülmen: Herz und Lunge im Fokus
Mit den beiden Neuzugängen Dr. Klaus-Peter Czudaj (l.) und Dr. Christian Reiner (2.v.r.) sowie Thomas Hellmann (r.), der seit einem Jahr in Dülmen tätig ist, erweitern die Christophorus-Kliniken an diesem Standort ihr Angebot, betont Geschäftsführer Dr. Jan Deitmer. Foto: Kerstan

Die Lunge und das Herz - diese beiden Organe sind es, die Dr. Klaus-Peter Czudaj und Dr. Christian Reiner in den Blick nehmen. Die beiden Ärzte arbeiten seit Anfang Juli beziehungsweise Juni an den Christophorus-Kliniken.

Sie sind die Leiter der neuen beziehungsweise erweiterten Abteilungen, die es jetzt am Dülmener Standort gibt. Czudaj ist Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin, Reiner der Leiter des Bereiches Rhythmologie und Elektrophysiologie, der zur Kardiologie gehört.

„Wir haben unser Leistungsspektrum vertieft“

„Wir haben unser Leistungsspektrum vertieft und erweitert“, betont Dr. Jan Deitmer, Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken, mit Blick auf die Veränderungen. „Das ist für Dülmen ein guter Tag.“

Die Innere Medizin sei am Dülmener Standort bereits gut aufgestellt gewesen, so der Geschäftsführer. Nachdem die bisherige Chefärztin Dr. Irmgard Greving 2019 in den Ruhestand gegangen war, habe man sich bewusst Zeit gelassen bei der Suche nach einem Nachfolger.

„Es geht uns darum, die Allgemeine Innere Medizin zu stärken“, betont Deitmer. Dies geschehe, indem die Pneumologie, also die Lungenheilkunde, nun ausgebaut werde. Dafür kommt mit Dr. Klaus-Peter Czudaj ein Fachmann auf diesem Gebiet nach Dülmen.

Katheterlabor kommt bis Jahresende

Ebenfalls neu ist Dr. Christian Reiner. Sein neuer Bereich, die Rhythmologie und Elektrophysiologie, wird die nicht-invasive Kardiologie in Dülmen ergänzen. Hier steht die Behandlung von Herzrhythmusstörungen im Mittelpunkt. Denn: „Ohne einen elektrischen Impuls schlägt das Herz nicht“, betont Reiner.

Er ist bereits dabei, Personal auszuwählen und zu schulen für ein Katheterlabor, das bis Jahresende am Dülmener Krankenhaus geschaffen werden soll. Erst einmal in Containern in Modul-Bauweise, ergänzt Deitmer. Innerhalb von zwei Jahren, so der Plan, soll das Katheterlabor dann im Haus selber eingerichtet werden.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der DZ-Augabe von Mittwoch.

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