Vor zwölf Monaten brannte das Haus der Thonens
„So ein Jahr braucht kein Mensch“

Hausdülmen. In der Nacht zum 14. Juli 2019 verlor das Ehepaar Thonen bei einem Hausbrand alles - und stand auf einmal vor dem Nichts. Wie es ihnen zwölf Monate später geht, verraten sie der DZ.

Montag, 13.07.2020, 19:00 Uhr
Vor zwölf Monaten brannte das Haus der Thonens: „So ein Jahr braucht kein Mensch“
Erika und Hans-Jürgen Thonen vor ihrem neuen Zuhause an der Bergflagge, in das das Ehepaar vor zwei Wochen eingezogen ist. Foto: Kerstan

„Seit gestern fühle ich mich hier zuhause“, sagt Erika Thonen. „Wir haben auf der Terrasse gesessen und gemerkt: Wir haben Langeweile“, fügt ihr Mann Hans-Jürgen schmunzelnd hinzu - zum ersten Mal seit 356 Tagen. Zum ersten Mal, seit in der Nacht auf den 14. Juli ihr Haus an der Bergflagge abbrannte. Und das Ehepaar auf einmal vor dem Nichts stand.

Ein Jahr ist das jetzt her. Zwölf arbeitsreiche, intensive Monate liegen hinter den Thonens. „So ein Jahr braucht kein Mensch“, sagt der 66-Jährige. Geholfen habe dem Paar jedoch die gemeinsame Einstellung: Immer nach vorne blicken, nicht zurück. Denn das Wichtigste habe man damals ja aus dem Feuer retten können - sich selbst.

Neues Haus ist seit Kurzem fertig

„Die erste Zeit kann man als surreal und abstrus bezeichnen“, erinnert sich Thonen. In diesen zwei Monaten sei es um die ganze Logistik gegangen, von neuen Brillen bis hin zum Ausweis.

Später stand dann erst der Abriss des ausgebrannten Hauses an, dann der Neubau, der seit Kurzem fertig ist. Einen ausführlichen Bericht, wie das Ehepaar Thonen das vergangene Jahr erlebt hat, gibt es in der DZ-Ausgabe von Dienstag.

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