Untersuchung nach Tod zweier Segelflieger läuft
Kollision war wohl die Absturzursache

Hausdülmen. Warum stürzten am Samstag nahe Hausdülmen zwei Segelflieger ab? Aktuell laufen dazu die Untersuchungen, und laut Staatsanwaltschaft spricht vieles für eine Kollision.

Montag, 13.07.2020, 16:32 Uhr aktualisiert: 13.07.2020, 16:46 Uhr
Untersuchung nach Tod zweier Segelflieger läuft: Kollision war wohl die Absturzursache
Ein Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersucht eines der abgestürzten Segelflugzeuge. Foto: Arnulf Stoffel/dpa

"Wir haben heute noch mit der Staatsanwaltschaft und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen gesprochen, danach stehen endgültige Ergebnisse noch aus“, so Polizeisprecherin Ramona Hörst aus Recklinghausen zwei Tage nach dem Absturz zweier Flugzeuge nahe Hausdülmen.

Bei den beiden Piloten, die bei dem Unglück starben, handele es sich vermutlich um zwei 26 und 29 Jahre alte Niederländer. Die Obduktion der Leichen und die DNA-Untersuchungen sind für diese Woche geplant.

Anwohner hörten einen lauten Knall

Die beiden Flugzeuge seien in den Niederlanden auf zwei unterschiedlichen Flugplätzen gestartet. Es sei nicht auszuschließen, dass die Piloten sich kannten. Die beiden Flugzeuge „sind mutmaßlich in der Luft kollidiert“, so der zuständige Staatsanwalt.

Anwohner hatten vor dem Absturz am Samstag einen lauten Knall - ähnlich wie einen Donner - gehört hätten, was ebenfalls für einen Zusammenstoß der beiden Maschinen in der Luft spreche. Anschließend seien die Trümmerteile vom Himmel gefallen.

Die Absturzstelle war noch bis zum Sonntagabend abgeriegelt, bis die Untersuchungen der Bundesstelle dort beendet waren.

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