Corona-Krise und der Arbeitsmarkt
Juni-Zahlen: Mehr Dülmener ohne Job

Dülmen. Leicht angestiegen ist die Anzahl der Arbeitslosen in Dülmen im Juni. Vor allem ein Blick aufs Vorjahr zeigt aber deutlich, wie sehr die Corona-Krise den Arbeitsmarkt getroffen hat.

Mittwoch, 01.07.2020, 12:47 Uhr aktualisiert: 01.07.2020, 12:50 Uhr
Corona-Krise und der Arbeitsmarkt: Juni-Zahlen: Mehr Dülmener ohne Job
Foto: dpa

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt aus? Hier lohnt sich vor allem der Vergleich mit den Zahlen aus dem Vorjahr. Und dabei zeigt sich: Im Agenturbezirk Coesfeld hat die Geschäftsstelle Dülmen (zuständig für Dülmen und Nottuln) den geringsten Zuwachs zu verzeichnen.

1272 Frauen und Männer waren im Juni 2020 arbeitslos gemeldet, 1106 waren es im Juni 2019. Das entspricht einem Anstieg um 15 Prozent - was das mit Abstand geringste Plus im ganzen Agenturbezirk ist.

Zum Vergleich: In Ahaus lagen die Juni-Zahlen aus diesem Jahr um 44 Prozent über denen des Vorjahres, der Durchschnitt beträgt 26 Prozent.

Arbeitslosenquote bei 3,4 Prozent

Insgesamt stieg im Geschäftsstellenbezirk Dülmen die Anzahl der Arbeitslosen um acht Personen auf nunmehr 1272 an. Dabei meldeten sich 228 Frauen und Männer (neu oder erneut) arbeitslos, gleichzeitig beendeten 219 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 3,4 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent).

Auf die Stadt Dülmen entfallen dabei 852 Arbeitslose, zwölf mehr als im Vormonat. In Nottuln waren 420 Personen ohne Job, vier weniger als im Mai.

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