Dülmener setzen Zeichen gegen rechts
Lieber bunt statt nur schwarz-weiß

Dülmen. Für eine offene, bunte und tolerante Gesellschaft demonstrierten am Samstagnachmittag Dülmener unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Gruppen auf dem Schulhof des CBG.

Samstag, 06.06.2020, 18:58 Uhr aktualisiert: 07.06.2020, 18:30 Uhr
Dülmener setzen Zeichen gegen rechts: Lieber bunt statt nur schwarz-weiß
Mit vielen selbst gemalten Transparenten machten die Demonstrationsteilnehmer deutlich, was sie wollen: eine offene und bunte Gesellschaft. Foto: Claudia Marcy

Mehrere hundert Teilnehmer

Zwischen 350 und 400 Menschen beteiligten sich nach Schätzungen der Organisatoren an der mehr als zweistündigen Veranstaltung mit Redebeiträgen und Musik. Aufgerufen zu der Veranstaltung hatten der DGB-Kreisverband, SPD und die Grünen.

Rasseln und Beifall

Polizei und Vertreter des Ordnungsamtes hatten ein wachsames Auge auf die Versammlung, für die wegen der Pandemie strenge Regeln galten. Alle Teilnehmer - bis auf die Redner und Musiker auf der Bühne - trugen Masken, hielten deutlich Abstand zu einander. Statt Trillerpfeifen kamen Hupen oder Rasseln zum Einsatz. Oder die Hände, mit denen den Rednern applaudiert wurde. Fahnen wurden geschwenkt, Transparente hochgehalten.

Solidarität statt Polarisierung

Dass die AfD ihre für den Nachmittag geplante Aufstellungsversammlung am Vortag abgesagt hatte, wurde als Erfolg des Aktionsbündnisses gewertet. Gleichzeitig machten die verschiedenen Redner unter zustimmendem Klatschen der Zuhörer deutlich, dass man auch bei weiteren AfD-Veranstaltungen in Dülmen oder dem Kreis demonstrieren und sich deutlich gegen Rassismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und „Polarisierung der Gesellschaft unter dem Deckmantel der Demokratie“ stellen werde.

Zahreiche Unterstützer

Die Demonstration war unterstützt worden unter anderem von den beiden Bürgermeister-Kandidaten Carsten Hövekamp (CDU) und Jochen Wilms (unabhängig), der Linken, den Friedensfreunden Dülmen, der Evangelischen Kirchengemeinde, der IDU, Friday for Future oder dem Figurentheater Hille Puppille. Die Dülmener CDU hatte ihre Nominierungsveranstaltung am Dienstag für ein klares Statement gegen die AfD genutzt.

Demo gegen rechts

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