Spenden für Bodenfenster und Erinnerungsort
Mehr als nur ein Kohlenkeller

Dülmen. Benötigt werden 30.000 Euro. Und zwar bis September. Mit einem Spendenaufruf wendet sich Markus Trautmann, Pfarrdechant von St. Viktor, jetzt an die Dülmener.

Dienstag, 26.05.2020, 18:35 Uhr aktualisiert: 26.05.2020, 18:40 Uhr
Spenden für Bodenfenster und Erinnerungsort: Mehr als nur ein Kohlenkeller
Pfarrer Markus Trautmann (l.) und seine Mitstreiter bitten um Spenden für ein Bodenfenster auf kirchlichem Grund, das einen Blick auf Dülmens Vergangenheit freigibt und an das Schicksal der jüdischen Familie Pins erinnert. Foto: Claudia Marcy

Vergangenes sichtbar machen

Gebraucht wird das Geld, um auf dem Gelände des Intergenerativen Zentrums einsA beziehungsweise des Familienzentrums St.-Anna-Kita ein archäologisches Bodenfenster sowie einen Gedenkort für die hier einst ansässige jüdische Familie Pins einzurichten. Im September sollen die Arbeiten zur Umgestaltung des Kirchplatzes beginnen. Dann könnte das Bodenfenster angelegt werden. Das geht allerdings nur, wenn die Finanzierung steht. Mittel aus dem Haushalt stehen dafür nicht bereit, macht Christoph Fehmer, Verwaltungsreferent von St. Viktor, deutlich.

Büchlein informiert über das Projekt

Mit einem handlichen kleinen Buch mit vielen (historischen) Fotos, das zum Mitnehmen ausliegt, wird die Projektidee vorgestellt und bei den Dülmenern um finanzielle Unterstützung geworben. Bei einem Vor-Ort-Termin stellte Pfarrer Markus Trautmann das Projekt zusammen mit Unterstützern vor.

Projekt Haus Pins

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