Unterwegs im neu eröffneten einsA
Das Haus der vielen Durchblicke

Dülmen. Das einsA hat für alle geöffnet. Stand ja jetzt so in der Zeitung. Also mal gucken, was Stadt und Kirche am Marktplatz fertiggebracht haben - hier geht es zu einem Rundgang durchs Haus.

Freitag, 22.05.2020, 20:00 Uhr
Unterwegs im neu eröffneten einsA: Das Haus der vielen Durchblicke
Rundgang durch das einsA: Glas ist hier ein vorherrschendes Element und sorgt für viele Durch- und Ausblicke. DZ-Fotos: Michalak Foto: Michalak

Erster Eindruck: Es wird immer noch ganz schön gebaut, rund ums Rathaus und Intergenerative Zentrum. Zum Beispiel auf dem Marktplatz der Möglichkeiten, ein Innenhof, auf den sowohl das neue Bistro als auch das Café Extrablatt hinausblicken.

Zweiter Eindruck: Wo ist hier eigentlich der Haupteingang? Am Marktplatz geht es nicht rein, am Kirchplatz auch nicht. Noch nicht. Bislang ist nur die gläserne Schiebetür in der Kirchgasse für Besucher geöffnet.

Nicht einer, sondern vier Haupteingänge

Einen Haupteingang soll es in Zukunft übrigens ohnehin nicht geben: Die Eingänge aus allen vier Himmelsrichtungen sollen dann völlig gleichberechtigt genutzt werden können.

Im Foyer sieht es erst einmal aus, wie es derzeit beinahe überall aussieht: Desinfektionsmittel, Wegekonzept, Spuckschutz für die Kolleginnen am Infopoint. Im Augenblick helfen da übrigens die Erzieherinnen vom Familienzentrum St. Anna aus, das auch ins einsA eingezogen ist.

Serie: Ausblicke aus dem einsA 2020

1/7
  • Großer Veranstaltungssaal: Das einsA als gemeinsames Projekt von Stadt und katholischer Kirchengemeinde - der Blick aus dem großen Veranstaltungssaal im ersten Obergeschoss zeigt eindrucksvoll die Grundidee vom „Haus für Alle“. Sowohl die typisch-münsterländischen Klinker des Rathauses als auch der helle Sandstein der St. Viktor-Kirche finden sich in der Fassade des einsA-Gebäudes (l.) wieder.

    Foto: Stadt Dülmen/Kannacher
  • Familienzentrum St. Anna: Aus einem der Gruppenräume des Familienzentrums St. Anna im ersten Obergeschoss fällt der Blick auf Kirchplatz und Marktstraße. Beide werden im Zuge der Entwicklung des gesamten einsA-Quartiers ein neues Gesicht bekommen. Die charakteristischen Linden auf dem Kirchplatz bleiben erhalten. Sitzgelegenheiten und attraktive Platzbereiche sollen zum Ausruhen und Verweilen einladen.

    Foto: Stadt Dülmen/Kannacher
  • einsA-Foyer: Aus dem Foyer des einsA fällt der Blick auf die rückwärtige Fassade des Rathauses. Beide Gebäude werden künftig durch den „Marktplatz der Möglichkeiten“ und ein großes Glasdach miteinander verbunden werden. Die Pflasterarbeiten auf dem Platz beginnen in Kürze.

    Foto: Stadt Dülmen/Kannacher
  • Infopoint: Der Infopoint (r.) im Foyer des einsA erstreckt sich über zwei Ebenen. Auch in Richtung Bült und Kirchgasse eröffnet eine Glasfassade großzügige Perspektiven ins umliegende Quartier.

    Foto: Stadt Dülmen/Kannacher
  • Glasfuge: Den Übergang zwischen dem Rathaus und dem neuen Gebäude bildet eine markante Glasfuge. Sie ermöglicht den Blick von der Rathausgasse auf den zukünftigen Markt der Möglichkeiten und die St.-Viktor-Kirche.

    Foto: Stadt Dülmen/Kannacher
  • Blick in Richtung Schulgasse: Das einsA versteht sich als Teil des umliegenden Quartiers. Aus dem ersten Obergeschoss reicht der Ausblick über die Schulstraße bis hin zum Kirchturm der evangelischen Christuskirche.

    Foto: Stadt Dülmen/Kannacher
  • Kleiner Veranstaltungssaal: Auch der kleine Veranstaltungssaal im Erdgeschoss des Hauses besticht durch seine großzügigen Glasfassaden. Er öffnet sich auf diese Weise weit in Richtung Kirchplatz, über den derzeit noch die Zufahrt zur Baustelle erfolgt. Die Gestaltung der Außenanlagen im unmittelbaren Umfeld des einsA steht in den kommenden Wochen an.

    Foto: Stadt Dülmen/Kannacher

Es macht wirklich Spaß, zu flanieren

Dritter Eindruck: Es macht wirklich Spaß, durch das einsA zu flanieren, überall ist etwas zu entdecken. Zum Beispiel die Bistro-Tische, an denen man bald Kaffee, Kuchen und bürgerliche Küche genießen kann. Frisch serviert vom Kolping-Bildungswerk.

Bei gutem Wetter werden auch auf dem Markt der Möglichkeiten Bistro-Tische stehen, genauso wie die vom benachbarten Extrablatt. Jedenfalls dann, wenn gerade keine Veranstaltung auf dem später mit einem gläsernen Dach gekrönten Platz stattfindet.

Luftig, transparent, großzügig

Das dreistöckige Haus ist vor allem: luftig, transparent, großzügig, offen. Es gibt mehrere Abteilungen der Bibliothek, ein Wohnzimmer, Leseecken, ein Casino, eine Showtreppe und eine Reling, von der aus man sich einen guten Überblick verschaffen kann. Tatsächlich kann man sogar den meisten Menschen im einsA bei ihrer Arbeit zusehen. Denn statt Holz und Beton hat sehr viel Glas Verwendung beim Bau gefunden.

Den gesamten Bericht sowie eine ausführliche Historie zum Projekt lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Samstag.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7420139?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F
Nachrichten-Ticker