Wie Corona unser Leben veränderte
Vorschlag: Alltagsdokumente ins Archiv

Dülmen/Rorup. Das hätte sich Ortwin Bickhove-Swiderski nicht vorstellen können, dass er im Supermarkt einmal vor leer geräumten Regalen steht, in denen keine Nudeln, kein Mehl und ja, auch kein Toilettenpapier mehr liegt.

Donnerstag, 21.05.2020, 15:00 Uhr
Wie Corona unser Leben veränderte: Vorschlag: Alltagsdokumente ins Archiv
Wegen Corona geschlossen: Solche und ähnliche Fotos könnten Bürger nach Vorstellung des Heimatforschers Ortwin Bickhove-Swiderski dem Stadtarchiv übergeben. Foto: Kristoffer Lökes

Geschichte von unten

Der Roruper Heimatforscher Ortwin Bickhove-Swiderski hat die Covid-19-Pandemiewochen mit Hamsterkäufen, Lieferengpässen bei Hygieneartikeln oder dem Herunterfahren der öffentlichen Aktivitäten sehr intensiv erlebt. Er regt an, dass „die Bevölkerung doch bitte ihre ganz persönlichen Eindrücke und Erfahrungen zum Thema Corona sammelt und dann möglichst dem Dülmener Stadtarchiv für die nachfolgenden Generationen zur Verfügung stellt“.

Kulturausschuss als Vermittler

Dabei sollte die Übergabe der Fotografien, Dokumente, aber auch Erlebnisberichte an das Stadtarchiv in geordneten Bahnen verlaufen, sagt der Roruper, selbst eifriger Nutzer des Archivs. Wie das konkret aussehen kann, sollte der Kulturausschuss mit dem Dülmener Stadtarchiv regeln, so Bickhove-Swiderskis Vorstellung.

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