Betrieb läuft noch bis zum 31. Mai
Corona-Zentrum schließt zum Monatsende

Dülmen. Mitten in der Corona-Krise Anfang April war es eingerichtet worden, jetzt wird es geschlossen: Nur noch bis zum 31. Mai hat das Corona-Zentrum am Kreuzweg geöffnet. Was das für Patienten bedeutet, lesen Sie hier.

Dienstag, 19.05.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 19.05.2020, 20:19 Uhr
Betrieb läuft noch bis zum 31. Mai: Corona-Zentrum schließt zum Monatsende
Das Corona-Behandlungszentren in Dülmen schließt Ende des Monats, teilte die Kassenärztlichen Vereinigung mit. Foto: krk

Das Corona-Behandlungszentrum in Dülmen schließt Ende des Monats. Letzter Öffnungstag wird der 31. Mai sein, teilte am Dienstag die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit. Auch in Bocholt und Legden stellen die Corona-Zentren in der letzten Maiwoche ihren Betrieb ein.

„Durch die Einrichtung der Corona-Behandlungszentren ist es uns gelungen, die ambulante ärztliche Versorgung für alle Patienten in der Region auch in den besonders herausfordernden ersten Wochen der Corona-Pandemie zu gewährleisten“, erklärt Dr. Amin Osman, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Borken. In Dülmen öffnete es Anfang April, und zwar in einem Gebäude auf dem Schulhof der Peter-Pan-Schule am Kreuzweg.

Es sei nun jedoch an der Zeit, unter Berücksichtigung der angezeigten Hygienevorschriften zum neuen, regulären Praxisalltag zurückzukehren, heißt es in der Mitteilung der Kassenärzte.

Patienten sollen sich weiterhin an den Hausarzt wenden

„Ich danke an dieser Stelle allen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Region, die uns auf vielfältige Weise beim Aufbau und Betrieb des Zentrums unterstützt haben“, so Osman. Ein großer Dank gehe auch die Kreise und Kommunen „für ihre enorme Hilfsbereitschaft bei der Einrichtung der Zentren und die unkomplizierte Zusammenarbeit.“

Für Patienten, die Symptome einer Coronavirus-Infektion (wie beispielsweise Atemwegsbeschwerden oder Fieber) aufweisen, gilt weiterhin: Den Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren und nicht unmittelbar die Praxis aufsuchen. „Der Arzt wird das weitere Vorgehen besprechen“, betont Dr. Osman.

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