Ein leiser Start in Corona-Zeiten
Das einsA ist für Besucher geöffnet

Dülmen. Das „Haus für Alle“ ist Wirklichkeit geworden: Am Montag gab es den offiziellen Startschuss für das einsA, das Intergenerative Zentrum - wenn auch dieser wegen der Corona-Pandemie eher leise ausfallen musste.

Montag, 18.05.2020, 19:30 Uhr
Ein leiser Start in Corona-Zeiten: Das einsA ist für Besucher geöffnet
Schutzmasken sind derzeit Pflicht im einsA - selbst beim offiziellen Startschuss. Foto: Stadt Dülmen/André Siemes

Groß waren Freude und Erleichterung am Montag im Intergenerativen Zentrum, dem einsA: Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit konnte das „Haus für Alle“ (Adresse Bült 1A) erstmals seine Türen für Besucher öffnen.

Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Pfarrdechant Markus Trautmann, Cäcilia Scholten von der einsA-Geschäftsleitung und weitere Vertreter der Akteure im Haus freuten sich gemeinsam über den offiziellen Start - auch, wenn dieser aufgrund der Corona-Pandemie eher leise ausfallen musste.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für unsere Stadt"

Neun Jahre hatte die Umsetzung des Projektes gedauert, das über Gelder aus der Regionale 2016 gefördert worden war. Mehrfach gab es Verzögerungen, unter anderem wegen spektakulärer archäologischer Funde (wie der ältesten Glockengussgrube Europas).

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für unsere Stadt. Endlich ist es soweit, dass die Bürgerinnen und Bürger dieses Haus besuchen und in Anspruch nehmen können“, sagte Bürgermeisterin Lisa Stremlau und dankt allen, die daran mitgewirkt haben. „Zwar können wir das im Moment noch nicht mit einer großen Party feiern, aber das werden wir ganz sicher nachholen.“

Pfarrdechant Markus Trautmann ist sich sicher: „Nach vielen Jahren des gemeinsamen Planens und Ringens nimmt unser Projekt jetzt richtig Fahrt auf. Ich freue mich darauf, dass hier das Leben pulsieren wird.“

Betrieb erst einmal nur eingeschränkt

Neugierige Besucher habe das „Haus für Alle“ bereits am ersten Öffnungstag schon angelockt, berichtet Cäcilia Scholten von der Geschäftsleitung. „Ich kann nur jeden und jede einladen, vorbeizukommen, sich das Haus anzuschauen, einen Kaffee zu trinken und sich über unsere Angebote zu informieren.“ Zwar könne der Betrieb coronabedingt zunächst nur eingeschränkt und unter Hygieneauflagen stattfinden, das einsA habe dennoch schon viel zu bieten.

Wer alles im einsA zu finden ist

So nimmt derzeit die Familienbildungsstätte ihre Arbeit wieder auf. Die Kinder des Familienzentrums St. Anna haben ihre neuen Räumlichkeiten schon vor einigen Monaten erobert (DZ berichtete). Das Pfarrbüro von St. Viktor ist nun im „Haus für Alle“ untergebracht, und im Juni werden dort auch die Beratungsangebote der Stadt Dülmen starten.

Vielfältig bestückt sind die Bücherregale der Katholischen öffentlichen Bücherei in den Fluren im ganzen Haus, Leseecken laden zum Schmökern ein. Und demnächst wird auch das Bistro der Kolping-Bildungsstätte für Gäste öffnen können. Zentrale Anlaufstelle für Besucher ist der Infopoint, dessen Team für Fragen und Auskünfte zur Verfügung steht.

Das müssen Besucher wissen

Telefonisch ist das einsA unter 02594/97995100 (Infopoint) zu erreichen. Nähere Informationen gibt es außerdem im Internet. Wichtig für Besucher: Das Betreten ist wegen der Corona-Pandemie derzeit nur mit Mundschutz gestattet, Infotafeln beschreiben die Sicherheits- und Hygieneregeln im Haus.

www.einsa-duelmen.de

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