So geht es Kulturschaffenden in Corona-Zeiten
"Viele Freiluftveranstaltungen bei der Kulturnacht"

Dülmen. Auch wenn zurzeit das offizielle kulturelle Leben in Dülmen ruht, so laufen doch die Vorarbeiten für die Kulturnacht im September. Denn die (ehrenamtlichen) Kulturschaffenden gehen davon aus, dass das Ereignis stattfindet - unter Coronabedingungen versteht sich.

Dienstag, 19.05.2020, 09:00 Uhr
So geht es Kulturschaffenden in Corona-Zeiten: "Viele Freiluftveranstaltungen bei der Kulturnacht"
Dr. Wolfgang Werner beschreibt im DZ-Inerview, wie das Coronavirus den Alltag derjenigen verändert hat, die sich ehrenamtlich für Kunst und Kultur engagieren. Foto: Claudia Marcy

Konzept ist in Arbeit

So soll es laut Dr. Wolfgang Werner, Vorsitzender des Fördervereins Kunst und Kultur in Dülmen sowie Sprecher der Kulturschaffenden in Dülmen, KiD, sehr viele Freiluftveranstaltungen geben. "Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir ein gutes Konzept erarbeiten und die Genehmigung dafür bekommen", sagte er im Gespräch mit der Dülmener Zeitung.

Vereine bleiben gelassen

Ebenfalls schildert Werner im DZ-Interview, welche Auswirkungen die Zwangspause auf die ehrenamtlichen Kulturschaffenden hat, die zwar nicht von ihrer Kunst leben müssen, für deren Alltag Kunst und Kultur aber eine große Bedeutung hat. "Wir haben uns unter den Vereinen umgehört, und Existenznöte oder drohende Insolvenzen sind noch nicht beklagt worden", sagt Werner. Sollte es aber so sein, sollte ein Verein in finanzielle Schieflage geraten, "werden wir helfen und unterstützen", verspricht er.

Spendensammlung für Profi-Künstler

Bereits seit der vergangenen Woche sammeln der Förderverein Kunst und Kultur in Dülmen und die KiD Spenden für die heimischen Gruppen, die beim Dülmener Sommertheater auftreten sollten und jetzt nicht kommen dürfen. Werner: "Corona ist für sie existenzbedrohend."

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