VHS und Musikschule arbeiten an Vorkehrungen für Wiederaufnahme des Betriebs
Friseure und Spielplätze dürfen wieder öffnen

Dülmen. Am Montag, 4. Mai, tritt die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW in Kraft. Neben der Beibehaltung des geltenden Kontaktverbots und der Maskenpflicht, die nun auch auf Kultur- und Freizeiteinrichtungen ausgeweitet wird, enthält die neue Verordnung einige Lockerungen, die auch für Dülmen relevant sind.

Sonntag, 03.05.2020, 17:07 Uhr aktualisiert: 03.05.2020, 17:14 Uhr
VHS und Musikschule arbeiten an Vorkehrungen für Wiederaufnahme des Betriebs: Friseure und Spielplätze dürfen wieder öffnen
Ab Donnerstag öffnen die Spielplätze wieder. Foto: cm

Maßnahmen im Überblick:

1. Ab Montag, 4. Mai, dürfen Friseure wieder tätig werden. Auch Dienstleistungen der medizinischen und kosmetischen Fußpflege sind wieder erlaubt. Dabei gelten Hygieneauflagen, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von Dienstleistern und Kunden sowie die Beschränkung der Personenanzahl auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter. Weiterhin nicht erlaubt sind Maniküren, Gesichts- und Kosmetikbehandlungen sowie das Tätowieren.
2. Ab Donnerstag, 7. Mai, sind die Spielplätze wieder geöffnet. Begleitpersonen müssen dabei im Sinne des Kontaktverbotes einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
3. Auch Bildungseinrichtungen wie VHS und Musikschule dürfen unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen. „Unser Team freut sich sehr über diese Entwicklung, die für uns doch einigermaßen überraschend kommt“, sagt VHS-Leiterin Ester-Joy Dohmen. „Wir werden jetzt so schnell wie möglich prüfen, welche Kurse wieder angeboten werden können.“ Vermutlich könnten die ersten Kurse bereits ab dem 18. Mai wieder durchgeführt werden, so Dohmen. Über die neuen Angebote wird die VHS kurzfristig informieren.

Einzelunterricht in Musikschule

Auch die Musikschule arbeitet daran, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um einen Unterricht unter Berücksichtigung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen anbieten zu können. Dazu zählt unter anderem die Beschaffung geeigneter Spuckschutzwände. In Musikschulen ist nur Einzelunterricht zulässig, in atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen. Da der Schutz der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte weiterhin oberstes Priorität hat, wird die Musikschule ihren Betrieb erst dann wieder aufnehmen, wenn entsprechende Schutzmaßnahmen umgesetzt werden konnten. Dies wird voraussichtlich noch mindestens eine Woche in Anspruch nehmen.

Einschränkungen dauern an

Gastronomiebetriebe, Fitness- und Sonnenstudios sowie öffentliche und private Sportanlagen bleiben weiterhin geschlossen (mit Ausnahme von Schulsport).
Großveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August untersagt, dazu zählen auch Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Sportfeste, Schützenfeste, Wein- und Musikfeste sowie ähnliche Festveranstaltungen. Auch alle anderen Veranstaltungen bleiben bis auf Weiteres untersagt. Ausnahmen gelten lediglich für Veranstaltungen zur Daseinsfür- und -vorsorge wie Aufstellungsversammlungen zur Kommunalwahl und Blutspendetermine, aber auch Sitzungen von politischen Gremien, Gesellschaften, Parteien oder Vereinen. Hierfür gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Diese neuen Regelungen gelten bis mindestens zum 10. Mai.

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