Feuerwehr-Chef zur Corona-Krise
Treffen nur noch nur bei Einsätzen

Dülmen. Die gute Nachricht: Die Feuerwehr Dülmen ist trotz Corona-Pandemie weiterhin einsatzbereit. Das betont deren Leiter Hubert Sommer. Im Interview mit der DZ erläutert er die aktuelle Lage und verrät, welche Schutzmaßnahmen es bei Einsätzen gibt.

Sonntag, 05.04.2020, 20:18 Uhr aktualisiert: 05.04.2020, 20:30 Uhr
Feuerwehr-Chef zur Corona-Krise: Treffen nur noch nur bei Einsätzen
Hubert Sommer bedankt sich für die große Disziplin bei den Kameradinnen und Kameraden. Foto: Archiv

Herr Sommer, die wichtigste Frage zuerst: Ist die Dülmener Feuerwehr, trotz Corona-Pandemie, weiterhin einsatzbereit?

Hubert Sommer: Ja, auf jeden Fall. Von den Einsatzkräften her haben wir momentan keine Probleme. Wir haben nicht so große Ausfälle, dass wir bestimmte Einsatzlagen nicht mehr bewältigen können.

Aber es gibt bereits Corona-Fälle in Reihen der Feuerwehr?

Sommer: Wir haben tatsächlich auch bei der Feuerwehr bestätigte Fälle. Die haben jedoch keine Auswirkungen auf unsere Einsatzbereitschaft. Seit der ersten Märzwoche gbit es eine Kontaktbeschränkung für die Feuerwehr. Seitdem haben wir konsequent alle Übungen, Kameradschaftsabende oder sonstigen Termine abgesagt. Alles, wo sich Feuerwehrleute außerhalb von Einsätzen treffen, ist auf Null gefahren worden. Und auch sonst gibt es jetzt strikte Regeln.

Was sind denn diese zusätzlichen Schutzmaßnahmen?

Sommer: Wir treffen uns nicht mehr außerhalb von Einsätzen. Und wenn dann ein Alarm kommt, so fahren wir mit mehreren Fahrzeugen zum Einsatzort. Und auch für den eigentlichen Einsatz gibt es neue Vorschriften, damit die Feuerwehrleute so wenig Kontakt wie möglich haben.

Das vollständige Interview ist der Montagsausgabe der DZ zu lesen

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