So ist die Lage in den Christophorus-Kliniken
Krankenhaus gut gerüstet für Corona-Patienten

Dülmen. Gut vorbereitet sind die Christophorus-Kliniken nach eigenen Angaben auf Corona-Patienten. Diese werden vor allem in Dülmen behandelt, wo im Ernstfall weitere Kapazitäten geschaffen werden können.

Mittwoch, 01.04.2020, 19:45 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 19:50 Uhr
So ist die Lage in den Christophorus-Kliniken: Krankenhaus gut gerüstet für Corona-Patienten
Gut vorbereitet sind die Christophorus-Kliniken nach eigenen Angaben auf Corona-Patienten. Foto: cm

In den Christophorus-Kliniken werden Patienten mit Coronavirus-Erkrankungen vor allem in Dülmen behandelt. Noch, so betont Thomas J. Hellmann, gibt es hier freie Betten.

Und selbst wenn sich das einmal ändert: „Wir haben einen Stufenplan erstellt. Das heißt, in dem Moment, wo unsere Kapazitäten aktuell erschöpft sind, gibt es Möglichkeiten, Stationen umzuorganisieren“, betont der Leiter der Kardiologie in Dülmen im DZ-Lokalvideo. „Das ist alles schon vorbereitet, sodass wir unsere Kapazitäten nach und nach steigern können, so wie der Bedarf da ist.“

Die Corona-Erkrankten, die derzeit in den Kliniken behandelt werden, kommen zum größten Teil aus dem Kreis Coesfeld. Die Infektion verlaufe bei ihnen mittelschwer bis schwer, berichtet das Krankenhaus.

Wie die Patienten behandelt werden

Zustand und Verlauf der Genesung seien von Patient zu Patient verschieden. Dies richte sich nach der Schwere der Erkrankung sowie nach körperlicher Verfassung und Vorerkrankungen. „Dementsprechend behandeln wir die Betroffenen individuell nach ihrem Bedarf, von einzelnen Sauerstoffgaben bis zur maximalen Intensivtherapie“, erklärt Hellmann.

Der Intensiv- und Notfallmediziner koordiniert im Team mit Martin Bökamp, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik 1, die Behandlung der Patienten mit Corona-Infektionen. Die Verdachtsfälle sind dabei von den gesicherten Corona-Patienten getrennt untergebracht - und beide wiederum vollständig unabhängig von den nicht-infektiösen Patienten.

Großes Lob an die Bevölkerung

Hellmann spricht der Bevölkerung des Kreises insgesamt ein dickes Lob aus: „Die allermeisten wählen den richtigen Weg und rufen erst beim Hausarzt und Notdienst an. Kaum einer kommt noch zum Krankenhaus und möchte direkt bei uns untersucht werden.“

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