Zukunft in den Ortsteilen
Ergiebige Spaziergänge

Dülmen. Die Stadt hatte alle Bürger aufgerufen, am Samstag nach Buldern, Rorup, Merfeld und Hausdülmen zu kommen. Hier sollten auf Spaziergängen Zukunftsorte identifiziert werden, die von Stadt und Bürgerschaft weiterentwickelt werden sollten. Die Dülmener Zeitung war in Buldern und Hausdülmen dabei.

Sonntag, 01.03.2020, 19:23 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 19:30 Uhr
Zukunft in den Ortsteilen: Ergiebige Spaziergänge
In Buldern fand der Ortsspaziergang viele Freunde. Foto: Michalak

Es war schon beeidndruckend, zu sehen, wie viele Bulderner sich auf dem Spiekerplatz versammelt hatten. Bürgermeisterin Lisa Stremlau und Elke Friens vom Projektbüro wollten wissen: Wo kann Buldern in Zukunft noch besser werden? Während baulich am Spiekerplatz nichts geschehen sollte, konnte sich die Gruppe gut vorstellen, dass ein Eie- oder Caféwagen hier im Sommer für noch mehr Aufenthaltsqualität sorgt. Auch eine mobile Boccia-Bahn oder ein großes Schach-Spiel könnte auf dem zentralen Platz des Ortsteils im Sommer zusätzlich für Frequenz sorgen.

Leerstände

Die Leerstände in der Nottulner Straße waren ein weiteres städtebauliches Thema. Fast eine komplette Häuserzeile steht hier, wo es einst eine Apotheke. ein Geschäft und zahlreiche Wohnungen gab, inzwischen leer. Allerdings hat ein örtlicher Investor die meisten Immobilien übernommen. Ideal wäre aus Sicht vieler Spaziergänger die Einrichtung von seniorengerechten Wohnungen. Im Ortszentrum und nahe von Kirchengemeinde und Altenheim Annengarten vielleicht nicht die allerschlechteste Idee.

Feuerwehrgerätehaus

Viel diskutiert wurde der geplante neue Standort für die Feuerwache, die für moderne Fahrzeuge und für die heutige Nutzung von Wehrleuten beiderlei Geschlechts einfach nicht mehr angemessen ausgelegt ist. Da es am Standort Wemhoff keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr gibt, sucht das Feuerwehrgerätehaus einen neuen Standort. Derzeit ist ein städtisches Grundstück in der Nähe der Skateanlage im Gespräch. Das alte Feuerwehrhaus könnte ein Treffpunkt für Jung und Alt werden, an dem auch kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen oder Konzerte stattfinden könnten.

Burgplatz als Verweilort

Während der Dorfplatz durch die viel befahrene L551 kein geeigneter Ort für spielende Kinder sei, solle der Burgplatz als Verweilort für Familien aufgewertet werden. Hier wünschten sich Teilnehmer kleinteiliges Spielgerät.

Maroder Sandweg

Handlungsbedarf sehen die Hausdülmener im Ausbau des Sandweges. Jochen Gerle: „Die verkehrstechnische Bedeutung der Straße als Zuwegung des Kindergartens, des Sportgeländes und des Schützenfestplatzes ist unbestritten. Es fehlt an Personal“, unterstrich er den Willen der Stadt zur Erneuerung der mit Schlaglöchern übersäten Fahrbahn. Durch die Großprojekte im Zentrum seien die personellen Kapazitäten aber ausgeschöpft.

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