Erinnerung an die fast vollständige Zerstörung Dülmens
Zentrale Gedenkfeier vor dem Mahnmal

Dülmen. An die fast vollständige Zerstörung Dülmens durch Bombenangriffe im März 1945 wird in diesem Jahr gleich mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen erinnert. Zentrale Gedenkfeier ist dabei am 21. März.

Dienstag, 18.02.2020, 18:09 Uhr aktualisiert: 18.02.2020, 18:14 Uhr
Erinnerung an die fast vollständige Zerstörung Dülmens: Zentrale Gedenkfeier vor dem Mahnmal
Blick auf die zerstörte Innenstadt, vom Gymnasium (heute Hermann-Leeser-Schule) aus. Foto: Stadtarchiv

An die fast vollständige Zerstörung Dülmens am 21./22 März 1945 durch Bombardements der Alliierten im Zweiten Weltkrieg wird mit einer Reihe von Veranstaltungen erinnert. Dabei wird ein Bogen geschlagen von den Ereignissen in den letzten Kriegswochen bis in die Gegenwart.

Seit den Sommerferien tagte in regelmäßigen Abständen unter der Leitung von Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann ein Arbeitskreis mit Vertretern von Heimatfreunden, Schulen, Verbänden und Vereinen aus Dülmen und Buldern, die verschiedene Veranstaltungen vorbereiten. Am Montagabend wurde das umfangreiche Programm vorgestellt.

Zentrale Gedenkfeier am 21. März

Die zentrale Gedenkveranstaltung findet am Samstag, 21. März, um 11 Uhr vor dem Mahnmal an der Hermann-Leeser-Schule statt. Dort wird mit einer Schweigeminute der Ereignisse vor 75 Jahren gedacht.

Die Glocken der Innenstadtkirchen werden zu dem Zeitpunkt läuten. Vertreter der Dülmener Schützenvereine mit Bannerabordnungen werden dabei sein, ebenso Mitglieder von Sängerbund, Chorgemeinschaft und der Loreley.

Ansprache der Bürgermeisterin in der Christuskirche

Die eigentliche Gedenkveranstaltung unter Leitung von Pfarrerin Susanne Falcke mit Ansprache der Bürgermeisterin findet anschließend in der Christuskirche statt. Die drei Chöre gestalten die Feier musikalisch. Mit Lautsprechern wird die Feier nach draußen übertragen, denn möglicherweise reicht der Platz in der Christuskirche nicht für alle Besucher aus.

Daneben finden Theateraufführungen, Lesungen und Vorträge statt. Eine genaue Übersicht bringt die DZ in ihrer Ausgabe von Mittwoch.

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