Infektionsstation muss warten
Es hakt beim Krankenhausbau

Dülmen. Das Zentrum für Innere Medizin im Christophorus-Verbund: Nach der letzten Ausbaustufe sollte das Dülmener Krankenhaus mit Kardiologie und Angiologie, Radiologie und Neurologie sowie Lungenheilkunde und Schlafmedizin fertiggestellt sein. Auch eine hochmoderne, neue Infektionsstation war geplant.

Dienstag, 11.02.2020, 19:54 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 20:00 Uhr
Infektionsstation muss warten: Es hakt beim Krankenhausbau
Noch ist unklar, wie es im Krankenhaus Dülmen baulich weitergeht. Foto: privat

Doch es hakt bei den Fördergeldern: „Vor zwei Jahren haben wir die Infektionsstation unter dem Vorbehalt geplant, dass der Umbau mit Landesmitteln gefördert wird“, erklärt Geschäftsführer Dr. Mark Lönnies auf DZ-Anfrage. Das Land NRW unterstütze nun finanziell verstärkt wieder Einzelmaßnahmen – verbunden mit völlig anderen und jährlich neu definierten Schwerpunkten. „Das hat zur Folge, dass es keine finanziellen Mittel für den angedachten Ausbau einer Infektionsstation gibt“, bedauert Lönnies.

Infektionsmedizin spielt große Rolle

Personell sei die Betreuung von Infektionspatienten in Dülmen jedoch durch einen eigenen Infektiologen, Oberarzt Dr. Christian Deiters, verstärkt worden. „Den tatsächlichen Ausbau einer speziellen Infektionsstation werden wir aber ohne spezielle Förderung aktuell nicht umsetzen können.“
Mittelfristig habe die Weiterentwicklung der Infektiologie für die Christophorus-Kliniken aufgrund der besonderen Qualifikation gleichwohl einen sehr großen Stellenwert – bereits jetzt gebe es ein eigenes Infektionslabor und die Weiterbildungsermächtigung Infektiologie.

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