Einsatzkräfte ziehen für 2019 Bilanz
Als das Feuer zur Feuerwehr kam

Dülmen. Die Feuerwehr zieht Bilanz: 544 Mal rückten die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr aus. Glücklicherweise waren viele kleinere Einsätze dabei - und einmal kam der Brand direkt zur Wache.

Mittwoch, 15.01.2020, 19:15 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 19:20 Uhr
Einsatzkräfte ziehen für 2019 Bilanz: Als das Feuer zur Feuerwehr kam
Einen ungewöhnlichen Einsatz gab es im Juni: Da kam der Brand direkt zur Feuerwehr. Foto: Feuerwehr

Und dann kam das Feuer zur Feuerwehr: Ein Müllwagenfahrer steuerte sein rauchendes Gefährt direkt zur Wache an der August-Schlüter-Straße und kippte quasi vor der Haustür der Wehr vorsichtig den brennenden Müll aus, der sofort gelöscht wurde. Bei keinem Einsatz im vergangenen Jahr dürfte die Feuerwehr wohl so einen kurzen Anfahrtsweg gehabt haben.

Fast so viele Einsätze wie im Rekord-Jahr 2018

Und es gab viel zu tun für die Männer und Frauen in den letzten zwölf Monaten: 544 Mal rückte die Dülmener Feuerwehr in 2019 aus. Das sind zwar 24 Einsätze weniger als im Rekordjahr 2018, aber immer noch deutlich der zweithöchste Wert der vergangenen zehn Jahre.

Nur zum Vergleich: 2009 wurden „nur“ 360 Einsätze gezählt. Größere Einsätze im vergangenen Jahr waren unter anderem das Feuer auf einem Reiterhof bei Merfeld, der Brand eines Hauses an der Bergflagge sowie diverse Bombenentschärfungen.

Personal-Aufstockung zahlt sich aus

Glücklicherweise, so heißt es im Jahresbericht der Feuerwehr, waren unter den 544 Einsätzen auch viele kleinere, die die Besatzung der hauptamtlichen Wache alleine absolvieren konnte.

„Hier zeigt sich im Nachhinein, wie richtig es war, in den vergangenen Jahren die hauptamtlichen Kräfte personell aufzustocken.“ Müssten alle Einsätze allein von den ehrenamtlichen Mitgliedern abgearbeitet werden, wäre das unzumutbar.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7195787?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F
Nachrichten-Ticker