Fernsehzeit mit Stephan A. Tölle
Nicht nur im Norden im Einsatz

Dülmen. Stephan A. Tölle ist Dülmener, ein waschechter Schauspieler und wird in den kommenden Tagen mehrfach im deustchen Fernsehen zu sehen sein.

Freitag, 10.01.2020, 18:02 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 18:11 Uhr
Fernsehzeit mit Stephan A. Tölle: Nicht nur im Norden im Einsatz
Der Schauspieler Stephan A. Tölle (l.) als Polizist Schneider ist in der Folge Sievers und die tödliche Liebe aus der Krimiserie Nord Nord Mord am Montag im Fernsehen zu erleben. Foto: ZDF/Manju Sawhney

Er ist ein korrekter Polizist, ein etwas schräger, aber liebenswürdiger Bestatter oder ein Staatsanwalt in Bedrängnis - das Fernsehen bringt in den kommenden Tagen mehrere Filme, in denen der Dülmener Schauspieler Stephan A. Tölle zu sehen ist. So läuft am Montag, 13. Januar, um 20.15 im ZDF eine neue Folge aus der Reihe „Nord Nord Mord“. Der Polizist Schneider - das ist Stephan A. Tölle.

Tölle kommt viel rum

Nur wenige Tage später, am 16. Januar (Tölle: „Was auch mein 44. Geburtstag ist.“) läuft um 20.15 Uhr in der ARD ein weiterer Fall aus dem „Zürich Krimi“, (Borchert und die tödliche Falle). „Die Außenszenen wurden in Zürich, die Innenszenen in Prag gedreht, da die Stadt eine gute Infrastruktur für Filmschaffende bietet“, plaudert Tölle aus dem Nähkästchen. Das Besondere an diesem mehrtägigen Dreh: Die Schauspieler konnten in den kammerspielartigen Szenen improvisieren. „Es gab zwar auch Text, aber wir hatten viel Spielraum, die Figuren zu entwickeln.“

Wohnort: Hamburg

Am 17. Januar läuft um 20.15 Uhr in der ARD die Komödie „Viele Kühe und ein schwarzes Schaf“. Das sei seine neunte Arbeit mit Matthias Steurer als Regisseur, erzählt der Schauspieler, der mit seiner Familie in Hamburg lebt, aber den Kontakt zu Dülmen, wo er Kindheit und Jugend verbrachte, nie abreißen ließ. Und dann ist da noch Bestatter Herr Töteberg: In dieser Rolle, die er „mit großem Spaß“ spielt, ist Tölle am 30. Januar und 6. Februar jeweils um 20.15 Uhr in der ARD in zwei weiteren Folgen der Reihe „Nord bei Nordwest“ zu erleben.

Auch schwierige Rollen

Die Dreharbeiten zu allen Filmen fanden bereits 2018 statt. Auch 2019 stand Tölle etliche Tage vor der Fernsehkamera. So etwa für den Märchenfilm „Der starke Hans“, bei dem erneut Matthias Steurer Regie führte. (Sendetermin: in der Weihnachtszeit 2020). Außerdem spielte der Dülmener im vergangenen Jahr in Hamburg im Stück „Demokratie“ Theater, das den Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandts in der Guillaume-Affäre behandelte. Tölle verkörperte einen Führungsoffizier der Stasi.

Viele Herausforderungen

Die vielfältigen und unterschiedlichen Herausforderungen, die wechselnden Drehorte, das gefällt Stephan A. Tölle immer wieder an seinem Beruf. Und wie sieht es eigentlich mit der Fanpost aus? Über die freue er sich und beantwortet sie „sehr gerne“, versichert Tölle.

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