"Braucht Buldern Dülmen noch?"
CDU-Kandidaten stellen sich vor

Auf ihrer Tour durch die Dülmener Ortsteile machten die beiden Bewerber um die Position des CDU-Bürgermeisterkandidaten, Rainer Betz und Carsten Hövekamp, am Mittwoch Station in Buldern. Am Donnerstag, 6. Februar, werden die Dülmener CDU-Mitglieder entscheiden, wen sie ins Rennen um Lisa Stremlaus Nachfolge schicken.

Donnerstag, 09.01.2020, 18:33 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 18:40 Uhr
"Braucht Buldern Dülmen noch?": CDU-Kandidaten stellen sich vor
Die CDU Buldern stellt sich mit neuen Kandidaten auf die Kommunalwahl im September ein. Foto: Michalak

Carsten Hövekamp machte deutlich, dass er als Merfelder in Dülmen und den Ortsteilen gut vernetzt sei. So habe er als Spieler und Trainer zahlreiche Erinnerungen an sportliche Auseinandersetzungen mit Buldern. Verwaltung habe der 37-Jährige „von der Pike auf gelernt“, seit 2015 arbeitet er als Kämmerer in Reken und ist hier für die Finanzen und Liegenschaften zuständig.

Junge Menschen im Ortsteil

Hövekamp will sich als Bürgermeister darum kümmern, dass Arbeiten und Wohnen in den Ortsteilen möglich bleibt. Die Entwicklungen am Raiffeisenring gingen genau in die richtige Richtung. „Ich möchte, dass junge Familien auch in 15 Jahren immer noch sagen: Buldern ist meine Heimat.“

Großes Buldern

Unter großem Applaus stellte er im größten Ortsteil Dülmens die Frage: „Wozu braucht Buldern eigentlich Dülmen?“ Schließlich gebe es hier ein gutes Einkaufsangebot, einen Bahnhof, zwei Schulen, Ärzte und vieles mehr. Dann ruderte Hövekamp aber zurück. Er wolle die kommunale Gebietsreform von 1975 nicht zurückdrehen. Und schließlich gäbe es Kino, Eisbahn oder das düb ja auch nur in Dülmen.

Münchener Kandidat

Der Unternehmensberater Rainer Betz, der einst der Liebe wegen von München nach Dülmen gezogen war, erinnerte sich an sein Erstaunen, dass die Menschen aus Buldern niemals sagten „Ich komme aus Dülmen.“ Sondern stets: „Ich komme aus Buldern“. Er habe das so verstanden, dass hierin ein Stolz auf die Gemeinschaft und den großen Zusammenhalt zum Ausdruck komme.

Dülmen 2030 im Blick

Sein Ziel als Bürgermeister sei es, Dülmen als die Summe der Ortsteile zu begreifen. Er werde sich dafür einsetzen, die Ziele des CDU-Programms „Dülmen 2030“ anzupacken. Ein bedarfsgerechter Wohnungsbau, ausreichend Gewerbeansiedlungen, aber auch Erweiterungsmöglichkeiten für bestehende Unternehmen, nannte er an erster Stelle. Zudem müsse weiter an der Anbindung der Ortsteile gearbeitet werden, „damit alle Dülmener vom IGZ/einsA, vom Stadtquartier, vom Freizeitbad düb und vom Bahnhof profitieren können.“ Die Verwaltung wolle er zu einem „kundenorientierten Dienstleistungszentrum“ ausbauen.

Neue Rats-Kandidaten

Für die Wahlkreise 19, 20 und 21 werden aus Buldern kandidieren: Werner Daldrup, Christoph Wübbelt und Veronika Büscher. Edith Eiersbrock, Hans Twiehoff und Hubert Tücking treten nicht mehr an.

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