Zweiter Abschnitt fast fertig
Südumgehung schreitet voran

In Kürze ist auch der zweite Abschnitt der Südumgehung fertig und kann befahren werden. Der letzte Abschnitt über die Hülstener Straße wird derzeit noch von einem Klageverfahren blockiert. Bis zum Urteil soll es über den Mühlenweg gehen.

Montag, 06.01.2020, 20:03 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 20:30 Uhr
Zweiter Abschnitt fast fertig: Südumgehung schreitet voran
Die Südumgehung ist jetzt fast bis zum Mühlenweg fertiggestellt. Foto: Michalak

Der letzte Bauabschnitt der Südumgehung steht kurz vor dem Abschluss. Jedenfalls so weit, wie Stadt und Kreis schon über Baurecht verfügen.Das fehlt aktuell noch bezüglich des letzten Durchstichs zur Halterner Straße über die Hülsterner Straße. Hier ist seit etwa einem Jahr eine Klage des BUND vor dem Verwaltungsgericht Münster anhängig.

Kampf um Baumallee

Die Naturschützer sehen es als unrechtmäßig an, die dortige Baumallee für den Straßenbau vom Naturschutz auszunehmen. In diesem Punkt unterstützt der BUND eine Dülmener IG Baumallee, die sich für den Erhalt des dortigen Baumbestandes einsetzt. „Es gibt Alternativen zur jetzt beschlossenen Trassenführung, und wenn die Stadt eine dieser Alternativen umgesetzt hätte, dann wäre die Südumgehung heute längst Realität“, erklärt IG-Vorsitzende Gabriele Osterkamp.

Zweiter Abschnitt bald fertig

Der Abschnitt zwischen der Lüdinghauser Straße und der neuen Bahnbrücke kann bereits in beiden Richtungen befahren werden.
„Es ist vorgesehen, den Bereich zwischen der Bahnbrücke und Mühlenweg (K 17) noch im Frühjahr fertigzustellen und für den Verkehr freizugeben“, erklärt Christoph Hüsing vom Kreis Coesfeld. Außerdem werde noch eine Brücke über den Tiberbach im Kreuzungsbereich der K 17n mit dem Gausepatt gebaut. Diese Brücke soll in Kürze in Angriff genommen werden und bis Ende des Jahres fertig sein.

Kein Weg über die Hülstener Straße  

„An der Kreuzung Mühlenweg/Südumgehung wird das Geradeausfahren zunächst nicht möglich sein“, erklärt Stadtsprecherin Nina Wischeloh. Das verhindere das geplante Brückenbauwerk über den Tiberbach.

Verbotsschilder möglich

Die offizielle Anbindung erfolgt von der Südumgehung zur Kreisstraße Mühlenweg. Ob die Autofahrer diese Route wählen, wird auch davon abhängen, ob der Schwerlastverkehr weiter Richtung Stadtzentrum fahren darf. „Grundsätzlich gilt es nach der Öffnung, die Verkehrsflüsse zu beobachten, um einer eventuellen Ungleichverteilung beispielsweise durch eine entsprechende Ausschilderung entgegenwirken zu können“, erklärt Wischeloh.

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