Noch kein Ende des Notprogramms im Dernekamp in Sicht
Kita-Eltern verlieren die Geduld

Dülmen. Die Kindertageseinrichtung im Dernekamp an der Letterhausstraße bekommt einen neuen Träger. Aber nicht so schnell wie die Eltern erhofft und erwartet haben. Ein Ende des Notprogramms ist noch nicht abzusehen. Eltern und Kinder sind frustriert.

Samstag, 14.12.2019, 10:00 Uhr
Noch kein Ende des Notprogramms im Dernekamp in Sicht: Kita-Eltern verlieren die Geduld
Noch sind die schwierigen Zeiten im Kinderhaus Rasselband im Dernekamp nicht vorbei. Foto: Archiv

Im November entschied der Jugendhilfeausschuss, dass der Kreisverband Coesfeld des Deutschen Roten Kreuzes das Kinderhaus Rasselband im Dernekamp von der gemeinnützigen GmbH Kinderhaus Rasselbande übernimmt. Für die Eltern verband sich damit die Hoffnung, dass die Notprogramm-Phase ein schnelles Ende findet.  Jetzt haben sie  erfahren, dass noch mindestens bis 31. Januar die Rasselbande gGmbH die Trägerschaft innehat - mit den bekannten Problemen wie Personalmangel. Ein Ende des Notprogramms, das seit Mitte Oktober läuft, ist damit noch nicht in Sicht - und allmählich verlieren die Eltern die Geduld.

Notprogramm sollte nur bis Jahresende gehen

„Ursprünglich hieß es, dass das Notprogramm bis zum 31. Dezember geht. Nur unter dieser Voraussetzung haben wir Eltern zugestimmt“, erinnert Stefanie Wortmann. Gemeinsam mit Sarah Enders und Kim Seifert vertritt sie die Interessen der Rasselbande-Eltern im Dernekamp. Notprogramm bedeutet, dass die Eltern nur noch an einzelnen Tagen ihre Kinder in die Kita bringen können - zugunsten jener Eltern, die zwingend auf eine umfassende Betreuung angewiesen sind. Auch beruflich könnte es für einige Eltern im nächsten Jahr schwierig werden, die Betreuung ihrer Kinder weiter zu übernehmen.

Wunschzettel an die Bürgermeisterin

Dass bei einer Trägerübergabe im Kindergartenjahr langwierige rechtliche Fragen zu klären sind, können die Eltern verstehen. Nicht verstehen können sie, warum sie das ausbaden müssen. Sie erhoffen sich Hilfe von der Stadt. „Wir haben jetzt Wunschzettel verteilt, auf denen die Eltern eintragen können, was sie sich für das neue Jahr von der Kindertageseinrichtung wünschen. Unabhängig davon welcher Träger zuständig sein wird!“ Die sollen dann der Bürgermeisterin übergeben werden.

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