Das sind die überarbeiteten Umbau-Pläne
Ein Sandkasten für den Marktplatz

Dülmen. Mehr Spielgeräte und mehr Grün: Als Thomas Köhlmos zuletzt der Dülmener Politik die Ideen für einen Marktplatz-Umbau vorstellte, waren das die größten Kritikpunkte. Jetzt stellte er seine überarbeiteten Pläne vor.

Freitag, 06.12.2019, 20:00 Uhr
Das sind die überarbeiteten Umbau-Pläne:  Ein Sandkasten für den Marktplatz
Neue Ansichten stellte Thomas Köhlmos in der Sitzung vor: den Marktplatz mit Sandkasten am Baum vor Boes und taktilem Leitsystem Foto: Büro Lohaus-Carl-Köhlmos

Am Donnerstagabend hatte der Landschaftsarchitekt bei seinem Vortrag in der Sitzung von Wirtschaftsförderungs- und Bauausschuss nun neue Pläne dabei - und gerade beim Thema Spielgeräte hatten er und sein Büro nochmal nachgearbeitet.

Blickpunkt Spielgeräte

Köhlmos schlägt vor, die Einfassung des großen Baumes vor Boes/Wielens als Sandkasten zu gestalten. Auf dem 45 Zentimeter hohen Rand entstehen so zudem Sitzmöglichkeiten. Für das Wassernebelfeld auf dem Marktplatz soll es einen Auslöser geben, entweder einen Druckknopf oder eine App.

Möglich wäre zudem eine Rutsche mit hohen Seitenwänden (so ist links und rechts kein Fallschutz nötig) im Bereich der Treppe runter zur Marktstraße. Ein weiterer Vorschlag der Planer ist ein bespielbares Kunstwerk. Konkret mit der Frage der Spielgeräte soll sich demnächst eine interfraktionellen Runde befassen, beschlossen die Ausschüsse.

Blickpunkt Bäume

Die sechs Linden in der Marktstraße sind bereits weg. „Es müssen leider noch ein paar Bäume mehr gefällt werden“, berichtete Köhlmos. Zählt man die Entwürfe für Markt- und Kirchplatz zusammen, müssten wohl 20 Bäume weichen.

Dafür würden aber auch 20 Bäume neu gepflanzt, betonte der Planer. Zudem gebe es die Option für zwei weitere Bäume direkt vor dem Rathaus-Giebel in der Marktstraße. Dazu müssen allerdings die Denkmalschützer noch ihr Okay geben, da das Rathaus unter Denkmalschutz steht. Manuela Pross forderte für die CDU, weiter zu prüfen, ob nicht noch mehr Bäume Platz hätten auf dem Markt.

Blickpunkt Barrierefreiheit

Neu in den Plänen ist ein taktiles Leitsystem, mit dem sich Blinde und Sehbehinderte orientieren können. Zusätzlicher Vorteil laut Köhlmos: Verlegt man dieses als ein Art Viereck auf dem Marktplatz, gliedere es gleichzeitig die Fläche optisch.

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