Altmüll nahe Buldern
Frühere Deponie kommt wieder ans Tageslicht

Buldern. Vergessen, aber immer noch da: In Buldern kommt eine frühere Altmüll-Deponie wieder ans Tageslicht. Der Kreis Coesfeld untersucht derzeit, ob der dort gelagerte Abfall gefährlich ist.

Mittwoch, 20.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 13:37 Uhr
Altmüll nahe Buldern:  Frühere Deponie kommt wieder ans Tageslicht
Nahe Buldern lässt der Kreis ein Feld untersuchen. Foto: krk

Bulderns Vergangenheit lässt grüßen. Auf einem Acker im Außenbereich hat zu Beginn der Woche der Kreis Coesfeld eine Schürfung veranlasst. Mit schwerem Gerät wurde der lehmige Boden aufgerissen, dabei kamen Hausmüll-Abfälle zum Vorschein.

Der Kreis Coesfeld geht davon aus, dass es sich um die Jahrzehnte alten Reste aus einer früheren Hausmüll-Deponie handelt. Ob von den anorganischen Stoffen eine Gefährdung ausgeht, wird jetzt untersucht.

Kreis rechnet mit Ergebnissen zum Jahreswechsel

Wegen der derzeitigen Bodenverhältnisse konnte nur auf einem kleinen Abschnitt des Feldes geforscht werden, so Ulrich Helmich, Umweltdezernent des Kreises Coesfeld. Deshalb wolle man „noch einmal auf die Fläche gehen“ und an anderen Stellen suchen.

Ende dieses oder zu Beginn des nächsten Jahres könnten, so schätzt der Umweltdezernent, die Ergebnisse der Bodenproben vorliegen. Dann werde die Behörde entscheiden, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen. Insgesamt zeigt sich Helmich im Gespräch mit der DZ gelassen.

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