Dem Fremdenhass die Stirn bieten
Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in der Christuskirche

Dülmen. Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag fand erstmals in der Christuskirche statt. Vor der Kranzniederlegung erinnerte Bürgermeisterin Lisa Stremlau an die Opfer von Krieg und Gewalt und forderte Null-Toleranz gegenüber Fremdenhass,

Gedenkveranstaltung Volkstrauertag 2019

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Sonntag, 17.11.2019, 17:56 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 18:01 Uhr
Dem Fremdenhass die Stirn bieten: Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in der Christuskirche
Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9c des AvD erinnerten an Zwangsarbeiter-Schicksale. Foto: Stief

Der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft wurde am Volkstrauertag in zahlreichen Veranstaltungen gedacht. In Dülmen begrüßten der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Bürgermeisterin Lisa Stremlau die Teilnehmer erstmals in der vollbesetzen Christuskirche. „In den vergangenen Jahren hatten wir immer mit Sturm und Regen zu kämpfen, aber dafür haben viele heute keinen Sitzplatz mehr bekommen“, bat die Bürgermeisterin um Verständnis. Gleichzeitig dankte sie der Evangelischen Kirchengemeinde, die ihre Räumlichkeiten in der Nähe des Mahnmals an der Hermann-Leeser-Realschule zur Verfügung gestellt hatte. „Erfreulich ist, dass heute so viele junge Leute den Weg zur Gedenkveranstaltung gefunden haben.“

Zwangsarbeiter-Schicksale

Für alle Deutschen sei es wichtig, dass sie ihre Lehren aus der Vergangenheit gezogen hätten „und sie dem Hass gegen Fremde die Stirn bieten.“
Besonders eindringlich waren die Textbeiträge der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9c des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums. Zusammen mit Geschichtslehrerin Ulrike Lendermann hatten sie den Überfall der Deutschen auf Polen aufgearbeitet und besonders auch die Schicksale der Zwangsarbeiter im Blick. Dabei zitierten sie aus Zeitungen, Polizeierlassen und Berichten von Zeitzeugen.

Musikalische Gestaltung

Musikalisch gestaltet wurde die Gedenkfeier in der Christuskirche von der Stadtkapelle Dülmen, der Chorgemeinschaft Dülmen sowie erstmals auch vom Musical-Chor der Musikschule, der mit „Imagine“ von John Lennon und dem von Michael Jackson und Lionel Richie geschriebenen „We are the world“ besondere Akzente setzte. Nach der knapp 45-minütigen Gedenkfeier zogen die Teilnehmer geschlossen weiter zum Mahnmal an der Hermann-Leeser-Schule, wo mit der Kranzniederlegung an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert wurde. Für das kommende Jahr wollen sich die Beteiligen erneut zusammensetzen und überlegen, ob es einen größeren, barrierefreien Veranstaltungsraum in der Nähe des Mahnmals gibt, damit dort alle Teilnehmer Platz finden.

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